Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.02.2017

16:36 Uhr

OECD-Studie

Frauen in Deutschland verdienen am schlechtesten

Laut einem Medienbericht bemängelt die OECD die Einkommenssituation von Frauen in Deutschland. Demnach trügen Frauen einer Studie zufolge in keinem OECD-Land so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland.

Laut einer OECD-Studie tragen in keinem Land Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland. dpa

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Laut einer OECD-Studie tragen in keinem Land Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland.

BerlinTrotz aller Anstrengungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinkt Deutschland nach Informationen des „Spiegels“ weiter hinter anderen Ländern hinterher. Unter Berufung auf eine OECD-Studie berichtet das Magazin, in keinem Land trügen Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland. Der durchschnittliche Anteil bei Paaren mit Kindern betrage in Deutschland 22,4 Prozent, in Dänemark beispielsweise 42 Prozent.

Frauen in Deutschland arbeiten demnach häufiger in Teilzeit als anderswo, allerdings oft unfreiwillig: Mütter fühlten sich durch starre Öffnungszeiten von Schulen, Kindergärten und Kitas gezwungen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Bei den staatlichen Investitionen in frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung liege Deutschland inzwischen über dem OECD-Durchschnitt.

Unter dem Titel „Dare to Share - Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf“ will die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag aktuelle Daten, Politiktrends und Analysen zum Thema veröffentlichen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×