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31.03.2014

15:37 Uhr

Berufsbild unter der Lupe

Beschäftigungsrekord – auch im Finanzwesen?

VonMiriam Bax

Eine gute Nachricht für Bewerber im Finanz- und Rechnungswesen: Zahlreiche Unternehmen wollen ihre Mitarbeiterzahl erhöhen und stellen wieder ein. Beste Chancen haben besonders Finanzanalysten, Buchhalter und Controller.

Im Finanzwesen steigen die Karrierechancen. Foto: Fotolia

Im Finanzwesen steigen die Karrierechancen. Foto: Fotolia

KölnDeutschland erwartet einen neuen Beschäftigungsrekord. Laut dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung wird ein Plus von 240.000 Erwerbstätigen gegenüber 2013 prognostiziert. Unternehmen stellen wieder ein. In den kommenden Monaten können davon insbesondere Fachkräfte im Finanzbereich profitieren. Das zeigt die aktuelle Arbeitsmarktstudie Finanz- und Rechnungswesen 2014 des Personaldienstleisters Robert Half, spezialisiert auf Fach- und Führungskräfte im Finanz-, Rechnungs- und Bankwesen.

Sven Hennige, Managing-Director bei Robert Half

Sven Hennige, Managing-Director bei Robert Half

„Der Markt für Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen ist überdurchschnittlich gut. Wer in diesem Bereich 2014 eine berufliche Veränderung anstrebt, findet über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg so gute Arbeitsmarktbedingungen vor wie schon lange nicht mehr“, weiß Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany von Robert Half. Neun von zehn der 200 befragten Finanzvorstände und kaufmännischen Geschäftsführer gaben an, in der ersten Jahreshälfte 2014 die Mitarbeiterzahl erhöhen zu wollen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Unternehmen nahezu verdoppelt, die neue Stellen schaffen wollen.

Die Finanzverantwortlichen blicken laut Studie mit Optimismus auf die Geschäfts- und Konjunkturentwicklung. Und das macht offensichtlich Mut, im noch jungen Jahr 2014 neue Ideen zu verwirklichen. Die Erschließung neuer Märkte, neue Projekte, Expansion (national und auch international) oder die Erweiterung des Dienstleistungs- oder Produktportfolios sind die treibenden Kräfte für den zusätzlichen Bedarf der Unternehmen. „Und damit steigt der Aufwand in den Finanzabteilungen – angefangen beim Rechnungseingang über das Mahnwesen bis hin zum Controlling. Ein höherer Personalbedarf im Finanz- und Rechnungswesen ist bei Wachstum die logische Folge“, erläutert Hennige.

Wie viele Mitarbeiter aktuell in der Finanzbranche tatsächlich tätig sind, ist schwierig zu beziffern. Zumal bestimmte Berufsbilder wie das des Controllers noch recht jung sind. Laut Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC) ist der Bereich "Controller" stetig angewachsen. Rund 60.000 Mitarbeiter gibt es in diesem Berufsfeld nach Schätzungen des Verbandes. Und darunter fallen rund 18.000 Stellen mit Leitungsfunktion. Als Bilanzbuchhalter sind ca. 115.000 Fachkräfte tätig. Und gerade diese Zahlenfüchse können von den Einstellungsplänen der Unternehmen profitieren. Ende letzten Jahres ist der Bedarf an Fachkräften allein in der Buchhaltung wieder angezogen, das zeigt der Blick auf den Stellenindex des Handelsblatt Jobturbos. Hinzu kommt: Das Angebot übersteigt die Nachfrage auf Seiten der Jobsuchenden. Die Metasuchmaschine Jobturbo bündelt die Stellenanzeigen der bundesweit führenden Zeitungen und Online Stellenbörsen.

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