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06.08.2015

19:49 Uhr

BGP-Portfolio

Conwert nimmt Abstand von Milliardenzukauf in Deutschland

Es sollte ein milliardenschwerer Deal werden – nun ist er offenbar geplatzt: Der Conwert-Verwaltungsrat hat sich gegen den Zukauf des BGP-Portfolios mit 16.000 Wohnungen entschieden. BGP erwägt nun einen Börsengang.

Im Juni berichtete Conwert noch von exklusiven Gesprächen mit BGP – nur zwei Monate später ist der Deal offenbar geplatzt. Reuters

Exklusive Gespräche

Im Juni berichtete Conwert noch von exklusiven Gesprächen mit BGP – nur zwei Monate später ist der Deal offenbar geplatzt.

WienAus dem geplanten milliardenschweren Zukauf in Deutschland wird für die Wohnimmobilienfirma Conwert nun doch nichts. Der Verwaltungsrat habe entschieden, dass die Übernahme von rund 16.000 Wohnungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen "derzeit strategisch nicht im besten Interesse von Conwert und ihren Aktionären ist", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Erst Ende Juli hatten die Österreicher verkündet, sie seien in exklusiven Gesprächen zur Übernahme des sogenannten BGP-Portfolios mit Wohnungen im Wert von 1,1 Milliarden Euro. Diese Gespräche würden nun beendet, erklärte Conwert. BGP teilte mit, ein Börsengang sei nach wie vor eine mögliche Alternative zu einem Verkauf.

Größte börsennotierte Wohnungsvermieter in Deutschland

Vonovia (ehemals Deutsche Annington)

360.000 vermietete Wohnungen (inkl. Gagfah)

Stand: Anfang September 2016

Deutsche Wohnen

158.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

LEG Immobilien

130.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

TAG Immobilien

76.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Grand City Properties

82.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Von

rtr

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