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20.01.2011

06:00 Uhr

BHF-Kapitalmarktvorstand Rizos

Der lange Abschied von der BHF-Bank

VonRobert Landgraf, Oliver Stock

Von der BHF-Bank wird Loukas Rizos keinen Abschied wie bei der Postbank bekommen. Schon Mitte des letzten Jahres zeichnete sich ab, dass der 54-Jährige seinen Posten im Vorstand nicht mehr lange ausüben würde.

Loukas Rizos: Der gebürtige Grieche verlässt die BHF-Bank. Unkel

Loukas Rizos: Der gebürtige Grieche verlässt die BHF-Bank.

FRANKFURT. Vor seinem Wechsel zu den Frankfurtern Mitte 2008 war der gebürtige Grieche in der Kölnarena zur Hauptversammlung noch mit Beifall von den Postbank-Aktionären verabschiedet worden. Das wird es diesmal nicht geben. Der lange Rückzug des Loukas Rizos von der BHF-Bank beschreibt am besten die jetzige Situation. Bereits im Juni 2010 zeichnete sich ab, dass es der 54-Jährige nicht mehr lange als zuständiger Vorstand für die Kapitalmärkte und das Firmenkundengeschäft machen würde.

Genervt von den Turbulenzen, die der unfreiwillige Verkauf des Instituts durch die Fast-Pleite der Muttergesellschaft Sal. Oppenheim nach sich zog, hatte er schon damals den Abgang fest im Kopf. Für den umgänglichen Diplom-Ingenieur war schon länger klar: Das Unternehmensfinanzierungsgeschäft, der Devisenhandel sowie der Eigenhandel gehören künftig nicht mehr zum Kerngeschäft der Bank. Die liechtensteinische Fürstenbank LGT als künftiger Eigentümer interessiert sich vor allem für die Vermögensverwaltung und das Asset-Management. Zu wenig für Rizos, um zu bleiben.

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