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02.06.2015

20:41 Uhr

Bilfinger

Baukonzern verkauft polnische Tochter an Porr

Die polnische Tochter des krisengeschüttelte Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger, Bilfinger Infrastructure, geht an den österreichischen Konkurrenten Porr. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

Der kriselnde Baukonzern Bilfinger verkauft seine polnische Tochter Bilfinger Infrastructure an den österreichischen Konkurrenten Porr. ap

Bilfinger

Der kriselnde Baukonzern Bilfinger verkauft seine polnische Tochter Bilfinger Infrastructure an den österreichischen Konkurrenten Porr.

FrankfurtDer krisengeschüttelte Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger verkauft seine polnische Tochter Bilfinger Infrastructure. Der österreichische Wettbewerber Porr übernimmt das Unternehmen mit knapp 800 Mitarbeitern für 21,5 Millionen Euro, wie Porr am Dienstag mitteilte. Die Bilfinger-Tochter ist im Straßen- und Brückenbau, Ingenieurbau sowie Kraftwerksbau tätig und erwirtschafte im vergangenen Jahr eine Betriebsleistung von 166 Millionen Euro in Polen und Norwegen.

Bilfinger und Porr seien sich in allen Vertragspunkten einig. Der Kauf stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden, erklärten die Österreicher.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

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