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21.07.2015

18:09 Uhr

Bilfinger trennt sich von Vorständen

Krisensparten sind jetzt Chefsache

Kaum ist er an der Spitze, nimmt der neue Chef des Baukonzerns Bilfinger die Krisenherde des Unternehmens selbst in die Hand: Künftig leitet Per Utnegaard die schwächelnden Industrie- und Kraftwerkssparten des Konzerns.

Die kriselnden Sparten Industrie und Kraftwerksgeschäft macht der neue Bilfinger-Chef Per Utnegaard sofort zur Chefsache. dpa

Bilfinger

Die kriselnden Sparten Industrie und Kraftwerksgeschäft macht der neue Bilfinger-Chef Per Utnegaard sofort zur Chefsache.

StuttgartDer neue Mann an der Spitze des angeschlagenen Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger, Per Utnegaard, macht die beiden Krisensparten Industrie und Kraftwerksgeschäft zur Chefsache. Der Aufsichtsrat habe beschlossen, den Vorstand von fünf auf drei Personen zu verkleinern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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Der neue Bilfinger-Chef Per Utnegaard stellt die Energiesparte zum Verkauf. Es ist der härteste Schnitt in der jüngeren Geschichte des Konzerns – der aber dringend notwendig war. Ein Kommentar.

Von den beiden bisher für die Geschäftszweige zuständigen Manager Pieter Koolen und Joachim Enenkel trenne sich Bilfinger einvernehmlich. Vorstandschef Utnegaard werde die Sparten selbst führen. Vom früheren Bilfinger-Vorstand gehört damit nur noch Jochen Keysberg als Chef des Bau- und Immobiliendienste-Geschäfts dem Vorstand an.

Bilfinger bekräftigte zugleich die Erwartung für das erste Halbjahr mit einem bereinigten operativen Ergebnis im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Die Zahlen sollen wie geplant am 12. August veröffentlicht werden. Nachdem die Mannheimer seit rund einem Jahr mehrere Gewinnwarnungen ausgesprochen hatten, griffen Anleger erleichtert zu. Die Aktie stieg um zwei Prozent.

Von

rtr

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