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17.04.2015

13:09 Uhr

Blackstone, Yale oder Stanford

Jobs bei Investmentgesellschaft sind rar

Wer Analyst bei Blackstone Group LP werden will, braucht viel Glück. Die Chancen einen der Plätze bei der Investmentgesellschaft zu bekommen sind gering – geringer die Möglichkeit an einer Elite-Uni zu studieren.

Die Blackstone Group am Hauptsitz in New York: „Es ist sechsmal schwieriger einen Job als Analyst bei Blackstone zu erhalten als eine Zulassung für Harvard, Yale oder Stanford.“ ap

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Die Blackstone Group am Hauptsitz in New York: „Es ist sechsmal schwieriger einen Job als Analyst bei Blackstone zu erhalten als eine Zulassung für Harvard, Yale oder Stanford.“

New York/FrankfurtDer weltweit größte Anbieter von alternativen Investments hat für 100 Analystenpositionen 15.000 Bewerbungen erhalten, wie Co-Gründer Steve Schwarzman am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren sagte. Das entspricht einer Chance von weniger als 0,7 Prozent.

„Es ist sechsmal schwieriger einen Job als Analyst bei Blackstone zu erhalten als eine Zulassung für Harvard, Yale oder Stanford“, sagte der 68-jährige Milliardär.

Schwarzman, Absolvent der Universität Yale und der Harvard Business School, machte die Bemerkung nachdem Blackstone sein bestes Quartalsergebnis aller Zeiten vorgelegt hatte. Der Gewinn war doppelt so hoch wie im Vorjahr. Statt in der traditionellen Telefonkonferenz zum Quartalsergebnis die Zahlen zu zerlegen, setzte Schwarzmann eine Diskussion über das Ansehen von Blackstone in der Finanzwelt und unter den globalen Konzernen in Gang.

„Wir gehen davon aus, dass unter den Unternehmen, die uns ähneln, viele der großartigen Unternehmen der Welt sind“, sagte Schwarzman unter Bezugnahme auf Apple Inc., Google Inc., Walt Disney Co. und Starbucks Corp. „Ihre Kunden brauchen ihre Produkte und wenden sich zuerst an sie.“

Die größten Arbeitgeber-Bewertungsplattformen

Kununu

Mit mehr als 700.000 Bewertungen ist Kununu die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum. Das Portal hat seinen Sitz in Wien und ist eine Tochter der Networking-Plattform Xing. Kununu wurde im Juni 2007 gegründet.

Jobvoting

Im Jahr 2006 ging Jobvoting als erstes deutschsprachiges Meinungsportal für Jobbewertungen an den Start. Seitdem wurden auf der Plattform Bewertungen zu mehr als 100.000 Unternehmen abgegeben.

Glassdoor

27 Millionen Mitglieder hat die US-amerikanische Arbeitgeber-Bewertungsplattform Glassdoor. 2007 gegründet, startete das Portal Mitte Januar 2015 auch eine deutsche Seite. Dort finden sich Bewertungen zu rund 6.500 deutschen Unternehmen von Siemens über Deutsche Bank bis Adidas.

MeinChef

Auch die deutsche Plattform MeinChef, die 2010 gegründet wurde, zählt zu den größeren Arbeitgeber-Bewertungsplattformen im deutschsprachigen Raum. Bewertungen von mehr als 10.000 Arbeitgebern befinden sich in der Datenbank.

BizzWatch

Auf dem 2009 gegründeten Bewertungsportal BizzWatch finden sich Erfahrungsberichte über mehr als 2.500 Arbeitgeber. Die am häufigsten bewerteten Unternehmen haben auf der deutschen Plattform bis zu 15 Einträge.

Jobvote

Ein weiteres deutsches Bewertungsportal ist Jobvote. Seit der Gründung im Jahr 2007 wurden dort Erfahrungsberichte über mehr als 800 Arbeitgeber veröffentlicht.

Companize

Die Plattform Companize ging im März 2010 an den Start. Neben Bewertungen über Arbeitgeber kann man dort auch Gehälter vergleichen.

Blackstone verwaltet 310 Mrd. Dollar in alternativen Investments. Mit Sparten in den Bereichen Private-Equity, Immobilien, Anleihen und Hedgefonds ist Blackstone einer der begehrtesten Arbeitgeber für junge Investmentbanker und Absolventen von Business Schools.

Goldman Sachs Group Inc. hatte im Mai 2013 mitgeteilt, es habe 17.000 Bewerber für 350 Plätze in einem Sommer-Analysten- Programm gegeben. Das entsprach einer Chance von 2,1 Prozent für einen der Plätze.

Harvard College, in Cambridge, Massachusetts, hat 5,3 Prozent der Bewerber für den Studienbeginn in diesem Jahr zugelassen. Bei Yale in New Haven, Connecticut, sind es 6,5 Prozent und bei der Stanford University in Stanford, Kalifornien, 5 Prozent.

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