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17.11.2013

12:52 Uhr

Brückentage 2014

Kluge Vorausplanung zahlt sich bei Urlaub aus

Wer möchte nicht gern seinen Urlaub verlängern? Wenn man 2014 geschickt mit den Brückentagen plant, kann man mit dem Einsatz weniger Urlaubstage viel mehr für sich herausholen.

2014 ist urlaubstechnisch ein Geschenk für Arbeitnehmer. Die neun bundeseinheitlichen Feiertage fallen im kommenden Jahr alle auf einen Wochentag. dpa

2014 ist urlaubstechnisch ein Geschenk für Arbeitnehmer. Die neun bundeseinheitlichen Feiertage fallen im kommenden Jahr alle auf einen Wochentag.

Berlin
Was den Urlaub angeht, ist 2014 ein Geschenk für Arbeitnehmer. Die neun bundesweiten Feiertage fallen im kommenden Jahr alle auf einen Wochentag. Wer also klug vorausplant, kann aus 22 eingesetzten Urlaubstagen fast zwei Monate Ferien für sich herausholen - vorausgesetzt, die Kollegen kommen nicht alle auf dieselbe Idee.

Zudem liegen die Feiertage so günstig, dass sich mehrmals Brückentage für ein Vier-Tage-„Happy-Weekend“ lohnen. Für die Berufstätigen in den katholischen Gegenden Deutschlands bieten sich mit den drei zusätzlichen Feiertagen dort noch mehr attraktive Ausspann-Möglichkeiten.

Es geht gleich gut los: Neujahr fällt auf einen Mittwoch. Wer auch noch den 2. und 3. Januar freinimmt, kann aus zwei Urlaubstagen fünf machen. Arbeitnehmer aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt können sich damit gar sechs Tage am Stück gönnen - dank dem Feiertag Heilige Drei Könige am Montag, den 6. Januar.

Was bei der Arbeit stresst

Verantwortung

Was sorgt im Büro für Stress? Der Personaldienstleister Robert Half hat im höheren Management nach den wichtigsten Gründen gefragt. Dabei gaben 18 Prozent der Befragten zu viel Verantwortung oder ständiges an die-Arbeit-denken auch in der Freizeit als Grund für Stress bei der Arbeit an. Nur in Tschechien können die Beschäftigten außerhalb des Arbeitsplatzes schwerer abschalten - dort gaben 28 Prozent an, dauernd an die Arbeit denken zu müssen. Auf der anderen Seite der Skala ist Luxemburg: nur fünf Prozent haben dort dieses Problem.

Stressfrei

Keinen Stress haben dagegen nur sieben Prozent der deutschen Befragten. Genauso niedrig ist der Anteil derer, die ihren aktuellen Job nicht mögen.

Druck von oben

Unangemessener Druck vom Chef nannten 27 Prozent der Befragten hierzulande als Stressgrund. In Brasilien sind es dagegen 44 Prozent.

Chefqualitäten

Wenn der Chef sich eher um sein Handicap kümmert, statt ordentlich zu führen: 28 Prozent der Befragten sind mit der Managementfähigkeit des Chefs unglücklich. Das Unvermögen des führenden Managers, das zu Stress führt, scheint in Luxemburg relativ unbekannt zu sein - nur 11 Prozent der Befragten sind dort mit den Befragten unglücklich, in Dubai sind es gar neun Prozent.

Büroklatsch

Dass unangenehme Kollegen oder fieser Büroklatsch zu Stress führen kann, ist allgemein bekannt. Dementsprechend führen auch 31 Prozent der Befragten das als Stressgrund an - der Anteil derer, die das ähnlich sehen, liegen in allen anderen Ländern fast gleich hoch - außer in Brasilien: 60 Prozent der Befragten geben unangenehme Kollegen und fiesen Büroklatsch als Stressgrund an.

Unterbesetzung

Ein weitere Stressgrund: personelle Unterbesetzung. 41 Prozent der Befragten sehen das als wichtigen Grund für Stress bei der Arbeit an - ein Wert, der fast in allen Ländern ähnlich ist.

Arbeitsbelastung

Doch am problematischsten, laut der Studie: die hohe Arbeitsbelastung. 51 Prozent der Befragten gaben dies als Stressgrund an. Deutschland liegt damit im Schnitt, auch in den anderen elf Ländern ist ein ähnlich hoher Anteil der gleichen Meinung.

Die Rheinländer wiederum können sich auf die drei tollen Faschingstage Anfang März freuen. Es sind zwar keine gesetzlichen Feiertage. Aber in den närrischen Hochburgen an Rhein und Main machen von Rosenmontag (3. März) bis Aschermittwoch (5. März) traditionell viele Betriebe eine Auszeit.

Dann steht auch bald Ostern vor der Tür. Vom 18. April (Karfreitag) bis 21. April (Ostermontag) ruht an diesen höchsten christlichen Feiertagen überall in Deutschland die Arbeit. Wer jedoch in der Karwoche vom 14. bis 17. April oder in der Woche nach Ostern vom 22. bis 25. April vier Tage freinimmt, kann so gleich mit dem Wochenende davor oder danach einen zehntägigen Urlaub genießen. Und wer acht Urlaubstage einsetzt, kommt im Ganzen auf 16 Tage Auszeit.

Der Wonnemonat Mai bietet mit dem Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und manchmal auch noch Pfingsten die besten Chancen, mit Brückentagen verlängerte Wochenenden zu zaubern. Die erste Gelegenheit bietet sich am Donnerstag, dem 1. Mai: Aus eins mach vier. Christi Himmelfahrt als beweglicher Feiertag fällt 2014 auf Donnerstag, den 29. Mai - das zweite „Happy Weekend“. Die beiden Pfingstfeiertage liegen am 8. und 9. Juni. Wer den Rest der Pfingstwoche freinimmt (10. bis 13. Juni), muss einschließlich des Wochenendes neun Tage nicht arbeiten.

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