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21.01.2009

11:02 Uhr

Carlos Slim machte sein Vermögen im Telekomgeschäft. Foto: dpa Quelle: dpa

Carlos Slim machte sein Vermögen im Telekomgeschäft. Foto: dpa

MEXIKO-STADT. Wenn der Multimilliardär Carlos Slim ein großes Geschäft vorbereitet, dann hüllt er sich in Schweigen. Selbst wenn der Deal perfekt ist, erzählt der ohnehin medienscheue Mexikaner nichts der Öffentlichkeit.

Auch über seine spektakuläre Kapitalspritze für die angeschlagene "New York Times" äußert er sich nicht. Es war das Renommierblatt selbst, das vor einigen Tagen über die Verhandlungen berichtete, die am Montagabend zu einem weiteren Einstieg Slims bei der "Times" in Höhe von 250 Millionen Dollar führten. Mit dem Geld, für das Slim Wandelanleihen erhält, hilft der Unternehmer dem Verlag aus einer Finanzklemme. Der New Yorker Medienkonzern hat die Kapitalspritze dringend nötig. Den Verlag drücken 1,1 Milliarden Dollar langfristiger Schulden. Und eine Kreditlinie von 400 Millionen Dollar läuft im Mai aus.

Slim hatte bereits im September für 127 Millionen Dollar 6,4 Prozent der Aktien der Zeitung gekauft. Sollte er bei seinem neuen Engagement von seinem Wandlungsrecht in Aktien Gebrauch machen, kann er mit bis zu 17 Prozent zu einem der größten Aktionäre neben der Sulzberger-Familie aufsteigen, die 19 Prozent der Aktien hält.

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