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16.01.2007

18:20 Uhr

Chipbranche

Infineon sucht neuen Finanzchef

Der Münchener Chipkonzern Infineon ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Finanzvorstand Peter Fischl. Der Vertrag des 60-Jährigen Managers läuft am 31. Mai 2008 aus. Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, wurde bereits ein Personalberater eingeschaltet.

Infineon-Finanzvorstand Peter Fischl auf der Bilanz-PK 2004. Foto: dpa dpa

Infineon-Finanzvorstand Peter Fischl auf der Bilanz-PK 2004. Foto: dpa

MÜNCHEN. Ein Infineon-Sprecher sagte, „es sei Aufgabe des Unternehmens, sich über die Besetzung solcher Schlüsselpositionen rechtzeitig Gedanken zu machen“. Sich extern umzuschauen sei dabei „eine Option“.

Fischl ist seit der Gründung von Infineon im Jahr 1999 Finanzvorstand. Zuvor arbeitete er bei Siemens, dem Konzern, aus dem Infineon hervorgegangen ist. Der gebürtige Hamburger hat es geschafft, Infineon auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen, obwohl die Firma zum Teil hohe Verluste hinnehmen musste.

Zuletzt gelang Fischl im Sommer die Abspaltung und der Börsengang von Qimonda, der Speichersparte von Infineon. Über einen Abgang Fischls wurde bereits vor drei Jahren spekuliert, als Vorstandschef Ulrich Schumacher seinen Schreibtisch räumen musste. Doch der neue Vorstandsvorsitzende Wolfgang Ziebart hielt an Fischl fest.

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