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13.08.2015

10:46 Uhr

Deutsche Wohnen

Immobilienkonzern steckt Ziele hoch

Der Abstand zu Branchenführerin Deutsche Annington bleibt zwar groß. Doch die Immobilienfirma Deutsche Wohnen wächst rasant und setzt sich nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr höhere Ziele für das Gesamtjahr.

Der Bestand des Immobilienkonzerns umfasst inzwischen bundesweit gut 140.000 Wohnungen. dpa

Deutsche Wohnen

Der Bestand des Immobilienkonzerns umfasst inzwischen bundesweit gut 140.000 Wohnungen.

FrankfurtDer Immobilienkonzern Deutsche Wohnen legt die Latte nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr höher. 2015 werde nun ein operatives Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) von 285 bis 290 Millionen Euro angepeilt, teilte Deutschlands zweitgrößter privater Wohnungsvermieter am Donnerstag mit. Bislang lag das Ziel bei mindestens 250 Millionen Euro. Nach den ersten sechs Monaten stehen bereits 143 Millionen zu Buche – ein Viertel mehr als vor einem Jahr.

Deutsche Wohnen war in den vergangenen Jahren durch Zukäufe rasant gewachsen, auch wenn der Abstand zu Branchenführerin Deutsche Annington groß bleibt. Das treibt die Mieteinnahmen. Der Bestand umfasst inzwischen bundesweit gut 140.000 Wohnungen, vor allem in den Kernregionen Berlin und Rhein-Main. Hier steigen die Preise weiter rasant, was weitere Akquisitionen eher schwieriger macht.

Größte börsennotierte Wohnungsvermieter in Deutschland

Vonovia (ehemals Deutsche Annington)

360.000 vermietete Wohnungen (inkl. Gagfah)

Stand: Anfang September 2016

Deutsche Wohnen

158.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

LEG Immobilien

130.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

TAG Immobilien

76.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Grand City Properties

82.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Deutsche Wohnen hat diesen Trend im ersten Halbjahr aber umgekehrt für sich nutzen können: Der von Gutachtern ermittelte Wert des gesamten Wohnungsbestandes stieg um mehr als 700 Millionen Euro auf nunmehr rund 10,3 Milliarden. Das führte zu einer Vervielfachung des Überschusses auf 543 (Vorjahr: 95) Millionen Euro. Der Portfoliowert ist nicht in Stein gemeisselt: In schlechten Zeiten muss in der Regel wieder abgewertet werden.

Von

rtr

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