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21.12.2016

15:49 Uhr

Die Chef-Beraterin

#vomzeichnergezeichnetnichtvomleben

Weihnachten im Kreis der Familie ist nichts für unsere Kolumnistin. Sie geht lieber auf Tauchstation. Themen für 2017 hat sie schon parat: Leberwurst, Techtelmechtel im Job, zerschlissene Kostüme und vegane Mülltrennung.

Sabina Wachtel schreibt jeden Mittwoch ihre Berater-Kolumne auf Handelsblatt Online. Sie ist Inhaberin von ExpertExecutive.

Die Chef-Beraterin

Sabina Wachtel schreibt jeden Mittwoch ihre Berater-Kolumne auf Handelsblatt Online. Sie ist Inhaberin von ExpertExecutive.

Voriges Jahr habe ich mit einer schönen Tradition begonnen. Da in der Vorweihnachtszeit ohnehin immer alle krank oder gestresst sind, an der eigenen Kreativität beim Geschenkekauf zweifeln, über die Menüplanung fürs Weihnachtsessen mit der Familie brüten, in den Bergen im Schnee stecken oder in den Süden fliehen: Ich schreibe einen völlig belanglosen Text und verstecke mittendrin einen richtigen Klops, um die Aufmerksamkeit meiner Leser zu testen. Diesmal habe ich keinen Klops versteckt.

Wenn Sie allerdings darauf hoffen, dass ich jetzt Tipps gebe für den Umgang mit der Familie, die Sie das ganze Jahr kaum gesehen haben, dann muss ich Sie leider enttäuschen. Auch über Stressvermeidung, Erwartungsreduzierung und solch ein Zeug werden Sie heute nichts von mir lesen. Das kriege ich alles selber nicht hin (immer noch nicht) – also schreibe ich auch nichts darüber.

Nur, falls Sie auf einen Aufreger warten: Nö, auch den gibt es nicht, denn ich lasse die Feiertage ganz besinnlich angehen. Silvester mache ich dann blau, da kenne ich nichts. So wie vergangenes Jahr. Keine Ahnung, was ich Silvester so mache. Kann sein, dass ich überhaupt nicht feiere, ich will aber, dass Sie denken, ich hätte bis zum Umfallen gefeiert, und deshalb gehe ich dann erst einmal auf Tauchstation. So sieht es nämlich aus.

Und wie immer richtet sich meine Bitte an die lieben Herren (Sie wissen schon, wer gemeint ist – diejenigen, die auch heute schon mit zorngeschwollener Halsschlagader die Handelsblatt-Homepage öffnen werden, um zu schauen, ob ich wieder irgendeinen unerträglichen Mist verzapft habe – ja, genau, nur Sie sind heute wieder gemeint). Kein böses Wort. Und bitte keine Beleidigungen. Schon gar keine, die so konstruktiv sind, dass sie vor Schreck (oder Rührung?) von der Redaktion entfernt werden müssen.

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