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04.02.2004

11:37 Uhr

Direktmarketing

Arbeitstagung der Europäischen Kommission gegen Spam beendet

EU-Kommissar fordert Sanktionen und Rechtsschutzmechanismen um vor Spam zu schützen. Internet-Dienstleister sind dazu aufgerufen, Filterprogramme anzubieten, die sie vor unerwünschten Emails schützen können.

Vertreter von OECD Regierungen, der Wirtschaft und Verbraucherschutzorganisationen beendeten einen Workshop in Brüssel, um die Probleme der Internetkommunikation zu untersuchen, die von Spam-Mails hervorgerufen werden. Die Arbeitstagung hatte sich mit der zunehmenden Problematik der Spam-Sendungen befassen, wobei der Schwerpunkt auf Konzepten der Bekämpfung von unerwünschten Emails in internationaler Dimension lag. Erkki Liikanen, EU-Kommissar für Industrie und Informationstechnologie, forderte die OECD solle weltweit ein Fünf-Punkte-Rahmenprogramm aufstellen. Dazu gehöre eine effiziente Gesetzgebung gegen Spam, Selbstregulierung der Industrie, technische Lösungen sowie Verbraucheraufklärung. Spams verursachen bei EU-Unternehmen zusätzliche Kosten und Produktivitätsverluste. Auch werde das Vertrauen der Verbraucher in elektronische Dienste geschwächt. Vertrauen sei eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg in dieser Branche. "Mit Vorschriften alleine ist die Spam-Flut nicht aufzuhalten", sagte der EU-Kommissar. In der vergangenen Woche hatte die Kommission zusätzlich zu der existierenden EU-Datenschutzrichtlinie zahlreiche Empfehlungen und Strategien für Wirtschaftsteilnehmer, Behörden und Verbraucher vorgelegt. So sollten die EU-Staaten beispielsweise Sanktionen und Rechtsschutzmechanismen einführen. Internet-Provider und Mail-Services sind dazu aufgerufen, spezielle Filterprogramme anzubieten, die sie vor unerwünschter elektronische Werbung schützen können.

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