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27.01.2010

14:30 Uhr

DIW-Studie

Immer weniger Frauen in Top-Positionen

Geredet wird immer viel darüber, dass Frauen viel häufiger in Führungspositionen sein sollten. Doch Zahlen belegen den gegenteiligen Trend: Die Vorstände deutscher Großunternehmen bleiben laut einer Studie eine absolute Männerdomäne.

Siemens-Vorstand Barbara Kux ist eine seltene Ausnahme. Quelle: dpa

Siemens-Vorstand Barbara Kux ist eine seltene Ausnahme.

HB BERLIN. Der Frauenanteil im Topmanagement der 100 umsatzstärksten Firmen sank im vergangenen Jahr sogar von 1,3 Prozent auf 0,9 Prozent, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Nur vier von 441 Führungsposten waren einer Auswertung zufolge von Frauen besetzt. Einziges weibliches Vorstandsmitglied im Deutschen Aktien- Index (Dax) ist Siemens-Managerin Barbara Kux.

In den Aufsichtsräten der 100 größten Firmen stieg der Frauenanteil im Vergleich zum Jahr zuvor leicht von 9,8 auf 10,1 Prozent. "Die weiblichen Aufsichtsratsmitglieder werden allerdings überwiegend von den Arbeitnehmern gestellt", sagte die DIW-Expertin Elke Holst. Viele Unternehmen propagieren inzwischen mehr Vielfalt ("Diversity") bei der Personalentwicklung.

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