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15.12.2016

15:21 Uhr

DPD Group

Erste Paketdrohne startet im Linienverkehr

Der weltweit erste Drohnenverkehr im Linienbetrieb startet in Südfrankreich. Das hat die französische Luftfahrtbehörde nach zwei Jahren Tests genehmigt. Die Drohne kann Pakete bis zu drei Kilogramm befördern.

Mit der Paketdrohne wird einmal die Woche ein Terminal in einem Gründerzentrum in Pourrières nordwestlich von Marseille beliefert. Im Bild: Eine private Kameradrohne die über Nordrhein-Westfalen fliegt. dpa

Drohne

Mit der Paketdrohne wird einmal die Woche ein Terminal in einem Gründerzentrum in Pourrières nordwestlich von Marseille beliefert. Im Bild: Eine private Kameradrohne die über Nordrhein-Westfalen fliegt.

ParisEin abgelegenes Gründerzentrum in der Provence wird künftig regelmäßig per Drohne mit Paketen beliefert. Es handele sich um den weltweit ersten Drohnenverkehr im Linienbetrieb, teilte die französische Post am Donnerstag mit. Die Drohne lege dabei eine Distanz von 15 Kilometern zurück und könne Pakete bis zu drei Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometern pro Stunde befördern.

Die Drohne wird von der DPD Group betrieben, der Paketdienstleister DPD aus dem unterfränkischen Aschaffenburg gehört zur französischen Post. Nach zweijährigen Tests habe die französische Luftfahrtbehörde DGAC den Regelbetrieb genehmigt. Bisher sei die Paketzustellung per Drohne stets nur im Testbetrieb zugelassen gewesen, so DPD. Die Linie beliefert einmal die Woche ein Terminal in einem Gründerzentrum in Pourrières nordwestlich von Marseille, in dem etwa ein Dutzend Technologie-Start-ups sitzen. Sie fliegt vollautomatisch, wird aber von einem Kontrollzentrum aus überwacht.

Viele Unternehmen experimentieren bereits seit Längerem mit Paketdrohnen. So hatte die Deutsche Post DHL Anfang des Jahres versuchsweise Pakete in Oberbayern ausgeliefert. Amazon lieferte in Großbritannien kürzlich erstmals die Bestellung eines Kunden mit einer Drohne direkt nach Hause. Google entwickelt ebenfalls Lieferdrohnen, auch wenn das Projekt laut Medienberichten zuletzt unter anderem mit dem Abgang führender Köpfe ins Stocken geriet.

Von

dpa

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