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23.11.2012

13:36 Uhr

VDI-Präsident

Geringer Wettbewerb treibt Strompreise in die Höhe

Schuld an den hohen Strompreisen ist nicht allein die Energiewende, meint der VDI. Auch schon vor dem Atomausstieg seien die Preise kontinuierlich gestiegen – weil es auf dem Markt nicht genügend Wettbewerber gibt.

Die Strompreise in Deutschland steigen – aber nicht nur wegen der Energiewende, heißt es beim VDI. dpa

Die Strompreise in Deutschland steigen – aber nicht nur wegen der Energiewende, heißt es beim VDI.

DüsseldorfDie Energiewende ist nach Auffassung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) nicht allein für die steigenden Strompreise verantwortlich. „Die Energiepreise steigen seit Jahren kontinuierlich, auch schon vor der Energiewende“, sagte der neue VDI-Präsident Udo Ungeheuer den „VDI-Nachrichten“. Ein Grund für den Strompreisanstieg sei der geringe Wettbewerb auf den Energiemärkten. Auch fossile Energieträger würden subventioniert und machten es den Erneuerbaren schwer, sich am Markt durchzusetzen.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur seien fossile Brennstoffe 2011 weltweit mit 532 Milliarden US-Dollar gefördert worden. Das entspreche einem Sechsfachen der Subventionen für Erneuerbare Energien. Den Erneuerbaren gehöre die Zukunft, „auch wenn sie sich gegen die mit hohen Subventionen geförderten fossilen Energien durchsetzen müssen“, sagte Ungeheuer. Der am Mittwoch gewählte VDI-Präsident tritt sein Amt an 1. Januar an.

Von

dapd

Kommentare (7)

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HofmannM

23.11.2012, 13:50 Uhr

Der VDI ist und bleibt ein Propagandahaufen!
Die haben keine Ahnung von der Wirtschaft und von der Technik entfernen sie sich mit dem Erneuerbaren Energie Unsinn immer mehr! Wer Winmühlen und Solarmodulen den technischen Vorzug vor einem Kraftwerksmix aus Kohle,Uran und Gas gibt, der hat jeden wirtschaftlichen und technischen Verstand und Vernunft verloren. Wer für die Zukunft auf die Erneuerbaren Energien setzt, der glaubt mehr und will sich mit den realen Fakten nicht beschäftigen. Das sind ALLE Traumtänzer!

NKM

23.11.2012, 14:27 Uhr

@

und wer das hier nicht lesen oder begreifen will als "reale Fakten":

Zitat:
"Nach Angaben der Internationalen Energieagentur seien fossile Brennstoffe 2011 weltweit mit 532 Milliarden US-Dollar gefördert worden. Das entspreche einem Sechsfachen der Subventionen für Erneuerbare Energien."

Ist der nicht genauso ein Traumtänzer^^? Sorry, aber ihre Ignoranz immer und immer wieder ist genauso schlimm. Werden Sie von den Firmen bezahlt, die fossile Rohstoffe abbauen zum Strom erzeugen und damit Nutznießer der Subventionen sind? Kommt mir langsam so vor...

vandale

23.11.2012, 14:59 Uhr

Hallo NKM Sie nehmen sich einen Informationsfetzen der Ihren ökologischen Glauben zu bestätigen scheint und erfreuen sich daran.

Die IEA zählt zu den Energiesubventionen die Inlandspreise von Energieerzeugerländern mit denen diese ihre Bevölkerungen an den Reichtümern dieser Länder beteiligen. Beispielsweise kostet (mein Stand 2010) 1 L Diesel im Iran 100 IRR 0,7c (€), Benzin Saudi Arabien 45 Halall, 8c/L (€). Im Gegensatz dazu versucht man in D der Bevölkerung den Energieverbrauch madig zu machen. Dies wird dann jedoch nicht von diesen Subventionen abgezogen.

Marktpreise für Strom werden durch die Grenzkosten der vorhandenen Kapazitäten bestimmt. Das heisst ein Erzeuger wird Strom immer dann anbieten wenn die Preise über seinen variablen Kosten liegen. Das bedeutet, je grösser die Kapazitäten preiswerter Erzeuger sind, desto niedriger ist der Preis. In diesem Sinne ist die Stilllegung der umweltfreundlichen Kernkraftwerke Stade, Obrigheim und Mühlheim Kärlich vor 2011 und die Stilllegung weiterer umweltfreundlicher KKW später preiserhöhend. Gleiches gilt für die Behinderungen beim Bau von Kohlekraftwerken.

Der VDI Präsident macht gerne mittels Ergebenheitsadressen an Fr. Merkel von sich reden. Da mittlerweile mehr VDI Mitglieder in der Oekobranche arbeiten als in modernen Energien verbreitet er eine ziemlich peinliche Oekopropaganda. Viele langjährige Mitglieder haben ihre Mitgliedschaft im VDI angewidert gekündigt.

Vandale

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