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18.12.2013

09:08 Uhr

Anlagenbauer

SMS erwartet erneut deutlichen Gewinnrückgang

Der Anlagenbauer SMS leidet unter der anhaltenden Stahlkrise und den hohen Rohstoffpreisen. Hoffnung auf eine Trendwende im kommenden Jahr gibt es nicht. Die Branche kämpft mit schwacher Nachfrage und Überkapazitäten.

SMS stellt Walzwerke und Anlagen für die Stahlindustrie her. SMS AG

SMS stellt Walzwerke und Anlagen für die Stahlindustrie her.

DüsseldorfDie anhaltende Stahlkrise und die hohen Rohstoffpreise setzen dem familiengeführten Anlagenbauer SMS weiter zu. Firmenchef Joachim Schönbeck kündigte am Dienstag in Düsseldorf für 2013 einen deutlichen Gewinnrückgang an. Hoffnung auf eine Trendwende im kommenden Jahr machte er nicht. "Der Auftragseingang liegt wie schon im Vorjahr unter unseren Erwartungen und wir müssen somit auch in 2014 mit Unterlast in einigen Bereichen der Unternehmensgruppe rechnen." SMS beschäftigt nach der Übernahme des Hochofenbauer Paul Wurth inzwischen 14.000 Mitarbeiter, 2200 mehr als im Jahr 2012.

Im vergangenen Jahr hatte der Düsseldorfer Traditionskonzern vor Steuern einen Gewinn von 258 (Vorjahr: 265) Millionen Euro verbucht. Der Auftragseingang schrumpfte auf 3,3 (Vorjahr: 3,4) Milliarden Euro und lag damit beinahe zwei Milliarden unter den Spitzenwerten der Vorkrisenzeiten in den Jahren 2007/2008. Zur SMS-Gruppe gehört auch der börsennotierte Spezialmaschinenbauer Elexis.

SMS lebt von der Nachfrage aus der Schwerindustrie. 70 Prozent der Kunden des Siemens -Konkurrenten stammen aus der Stahlindustrie. Die Branche mit den deutschen Marktführern ThyssenKrupp und Salzgitter kämpft mit einer schwachen Nachfrage und Überkapazitäten.

Von

rtr

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