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11.02.2014

14:39 Uhr

Atomaufsicht

Rostige Atommüllfässer in Brunsbüttel gefunden

Bei einer Kamerainspektion sind im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel weitere angerostete Atommüll-Fässer an der Elbe-Mündung gefunden worden. Das erste durchgerostete Fass entdeckte man vor knapp zwei Jahren.

Das Kernkraftwerk in Brunsbüttel. Einer von sechs unterirdischen Lagerräumen wurde bereits inspiziert. Dabei wurden die angerosteten Fässer entdeckt. dpa

Das Kernkraftwerk in Brunsbüttel. Einer von sechs unterirdischen Lagerräumen wurde bereits inspiziert. Dabei wurden die angerosteten Fässer entdeckt.

KielIm stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel an der Elbe-Mündung sind weitere angerostete Atommüllfässer gefunden worden. Dies sei bei einer im Januar begonnenen Kamera-Inspektion des ersten von sechs unterirdischen Lagerräumen entdeckt worden, teilte das für die Atomaufsicht zuständige schleswig-holsteinische Umweltministerium am Dienstag in Kiel mit. „Die Kameraaufnahmen lassen erkennen, dass es in der Kaverne - wie von der Atomaufsicht erwartet - weitere Fässer mit Korrosionserscheinungen gibt“, sagte eine Ministeriumssprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

Insgesamt lagern 631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen in sechs Kellerräumen des Kraftwerkes, den sogenannten Kavernen. Das erste durchgerostete Atommüll-Fass war bereits vor knapp zwei Jahren entdeckt worden. Der Betreiber Vattenfall sprach laut NDR davon, dass von den bereits überprüften siebzig Fässern „einige wenige“ Auffälligkeiten im Sinne von Korrosion zeigten.

Von

dpa

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