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16.11.2015

14:36 Uhr

Atomkraftwerk Brunsbüttel

Vattenfall will neue Genehmigung für Zwischenlager

Das Zwischenlager am Atomkraftwerk Brunsbüttel arbeitet seit über zwei Jahren nur mit einer befristeten Duldung. Nun hat Betreiber Vattenfall eine neue Genehmigung beantragt.

Der Energiekonzern Vattenfall hat eine neue Genehmigung für das Zwischenlager am abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel beantragt. Der Antrag bezieht sich nur auf Brennelemente, die sich bereits im Zwischenlager befinden oder noch im Kraftwerk sind. dpa

Zwischenlager am Kernkraftwerk Brunsbüttel

Der Energiekonzern Vattenfall hat eine neue Genehmigung für das Zwischenlager am abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel beantragt. Der Antrag bezieht sich nur auf Brennelemente, die sich bereits im Zwischenlager befinden oder noch im Kraftwerk sind.

Kiel/ BrunsbüttelDer Energiekonzern Vattenfall hat am Montag eine neue Genehmigung für das Zwischenlager am abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel beantragt. Der Antrag bezieht sich laut Betreiber und der Atomaufsicht in Kiel nur auf Brennelemente, die sich bereits im Zwischenlager befinden oder noch im Kraftwerk sind. Nicht einbezogen ist die Lagerung von Castor-Behältern mit radioaktivem Müll aus der Wiederaufarbeitung. Das Zwischenlager in Brunsbüttel für hoch radioaktive Abfälle hatte seine Genehmigung mit einer Gerichtsentscheidung Anfang des Jahres rechtskräftig verloren.

Im Januar bestätigte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Aufhebung der Genehmigung durch das Oberverwaltungsgericht Schleswig vom Juni 2013. Seitdem arbeitet das Zwischenlager mit einer bis 2018 befristeten Duldung des Energieministeriums in Kiel. „Das ist aber kein Dauerzustand“, sagte Minister Robert Habeck von den Grünen. „Zwischenlager müssen mit rechtssicheren Genehmigungen betrieben werden. Insofern entspricht der Schritt Vattenfalls den rechtlichen Erfordernissen.“ Die Duldung gilt nicht für weitere Brennelemente aus dem Reaktordruckbehälter.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Das Kraftwerk Brunsbüttel erzeugt keinen Strom mehr. Ende 2012 hatte Vattenfall eine Genehmigung für Stilllegung und Rückbau beantragt. Die Atomaufsicht in Kiel rechnet damit, dass darüber 2017 entschieden werden kann. Der Rückbau darf demnach aber erst beginnen, wenn die Brennelemente aus dem Reaktordruckbehälter in ein Zwischenlager gebracht wurden.

Von

dpa

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