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26.07.2013

11:50 Uhr

Bergbau

Anglo American wartet weiter auf Aufschwung

Noch hat der Wechsel an der Führungsspitze nichts gebracht, Anglo American verliert weiter beim operativen Gewinn. Chef Cutifani will jetzt jetzt kategorisch kürzen. Er muss die Fehler seiner Vorgängerin ausbügeln.

Muss wohl noch einige Verrenkungen durchführen, bis es seinem Unternehmen wieder besser geht: Der neue Chef bei Anglo American Mark Cutifani. AFP

Muss wohl noch einige Verrenkungen durchführen, bis es seinem Unternehmen wieder besser geht: Der neue Chef bei Anglo American Mark Cutifani.

LondonFür den Bergbaukonzern Anglo American läuft es auch unter dem neuen Chef noch nicht rund. Der kleinere Rivale der internationalen Branchenführer Glencore, Rio Tinto und BHP Billiton wies am Freitag für das erste Halbjahr einen Rückgang des operativen Gewinns um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar aus. Vorstandschef Mark Cutifani, der seit April an der Konzernspitze steht, kündigte an, den Rotstift anzusetzen. So sollen etwa die Investitionen in diesem Jahr um eine Milliarde Dollar gekürzt werden. „Wir müssen disziplinierter werden, effektiver und effizienter“, sagte er.

Cutifani hatte die Nachfolge von Cynthia Carroll angetreten. Die einst gefeierte Managerin, eine der wenigen einflussreichen Frauen in der Branche, musste gehen, nachdem milliardenschwere Abschreibungen für zunächst erfolgversprechende Zukäufe in den Boom-Jahren mehr und mehr auf das Ergebnis drückten.

Von

rtr

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