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24.02.2015

01:01 Uhr

BHP Billiton

Gewinneinbruch bei Rohstoffkonzern geringer als erwartet

BHP Billiton produziert wieder mehr: Aus diesem Grund hat der weltgrößte Rohstoffkonzern weniger Gewinneinbruch verzeichnet, als von Experten erwartet. Unternehmenschef Andrew Mackenzie macht den Aktionären Hoffnung.

Ein Mann arbeitet am Logo von BHP Billiton in Port Hedland: Der weltgrößte Rohstoffkonzern vermeldet einen geringeren Gewinneinbruch als erwartet. Reuters

Ein Mann arbeitet am Logo von BHP Billiton in Port Hedland: Der weltgrößte Rohstoffkonzern vermeldet einen geringeren Gewinneinbruch als erwartet.

MelbourneDer weltgrößte Rohstoffkonzern BHP Billiton hat im ersten Halbjahr dank gestiegener Produktivität nicht so schlecht abgeschnitten wie von Analysten erwartet. Der Gewinn sei von 7,8 Milliarden US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 5,4 Milliarden gesunken, teilte das Unternehmen am Montag mit. Experten hatten einen deutlicheren Rückgang auf 4,9 Milliarden Dollar erwartet.

Konzernchef Andrew Mackenzie machte den Aktionären Hoffnung auf eine Fortsetzung der bisherigen Dividendenpolitik. Auch ausgewählte Investments in aussichtsreiche Projekte seien möglich. Allerdings sollen die Ausgaben hierfür im kommenden Geschäftsjahr auf 10,8 Milliarden Dollar und damit auf den niedrigsten Wert seit 2010 sinken.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Preisrückgangs bei Rohstoffen hatten viele Branchenvertreter ihre Investitionen zurückgefahren. Allein der Preis für Eisenerz, den wichtigsten Gewinnbringer für BHP, war im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen.

Von

dpa

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