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13.12.2012

14:52 Uhr

Blackout in München

„Stromausfall in München hatte mit Energiewende nichts zu tun“

VonDana Heide

Die Stadtwerke München haben ihren Untersuchungsbericht zum Blackout am 15. November in München vorgelegt. Mit der durch die Energiewende verursachten Mehrbelastung habe der Stromausfall nichts zu tun gehabt, heißt es.

München November 2012Wenn nur noch die Autoscheinwerfer den Weg leuchten: Ein Kurzschluss in einer Überlandleitung war der Auslöser für den großflächigen Stromausfall in München am 15. November. 450.000 Menschen waren bis zu einer Stunde lang ohne Strom. Züge blieben stehen und im Berufsverkehr kam es zu chaotischen Zuständen, weil Ampeln ausfielen. dapd

München November 2012

Wenn nur noch die Autoscheinwerfer den Weg leuchten: Ein Kurzschluss in einer Überlandleitung war der Auslöser für den großflächigen Stromausfall in München am 15. November. 450.000 Menschen waren bis zu einer Stunde lang ohne Strom. Züge blieben stehen und im Berufsverkehr kam es zu chaotischen Zuständen, weil Ampeln ausfielen.

DüsseldorfDie Stadtwerke München haben am Donnerstag ihren Ursachenbericht zum Stromausfall am 15. November in München vorgestellt. Das Ergebnis: Ein Kurzschluss in einer Leitung war die Ursache. Verbraucher sind derzeit verunsichert. Immer wieder warnen Unternehmen und Verbände vor Stromausfällen auf Grund des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der damit verbundenen Mehrbelastung der Netze.

Der Untersuchungsbericht gibt diesbezüglich jedoch ausdrücklich Entwarnung: "Der Stromausfall in München hatte mit Energiewende nichts zu tun", betonte ein Sprecher der Stadtwerke München im Gespräch mit Handelsblatt Online.

Sofort nach der Behebung der Störung hatten die Stadtwerke München nach eigenen Angaben eine Arbeitsgruppe mit Experten aus den verschiedensten Fachbereichen eingerichtet, um die Schäden zu dokumentieren und die Ursache der Störung zu analysieren.

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Stephan Schwarz, Geschäftsführer Versorgung und Technik: "Wie die Analyse klar festgestellt hat, war die Ursache für den Stromausfall technisches Versagen, das wir nicht beeinflussen konnten.“

Der schwerste Stromausfall seit zwei Jahrzehnten hatte am 15. November weite Teile Münchens in Dunkelheit getaucht. Rund 450.000 Menschen waren nach Angaben der Stadtwerke bis zu einer knappen Stunde ohne Strom. Züge blieben stehen, im Berufsverkehr kam es zu chaotischen Zuständen, weil Ampeln ausfielen. Auch das Handynetz war teilweise betroffen.

Erst eine Stunde nach Beginn des Stromausfalls sei es im Eon-Umspannwerk Isarau zu einem "Folgeschaden" gekommen, erklärte das Unternehmen. Dabei sei ein Spannungswandler in Brand geraten.

Mit Material von dpa.

Kommentare (14)

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Account gelöscht!

13.12.2012, 14:30 Uhr

@ vandale

Ihr Thema!!!!

HofmannM

13.12.2012, 14:57 Uhr

Und wie schaut das mit dem heutigen Stromausfall im Bundestag aus...?

Energystar

13.12.2012, 15:32 Uhr

@ihr

Vandale macht Urlaub auf dem Bikini-Atoll.

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