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13.08.2013

10:30 Uhr

Bosch-Solartochter

Aleo hofft auf neuen Geldgeber

Bosch hat den Ausstieg aus dem Solargeschäft angekündigt. Die Solartochter Aleo war unter Druck geraten. Das Unternehmen ist nun auf der Suche nach einem neuen Investor – und macht Fortschritte.

Solarelemente Aleo Solar. Im zweiten Halbjahr soll die Suche nach einem Investor abgeschlossen sein. dpa

Solarelemente Aleo Solar. Im zweiten Halbjahr soll die Suche nach einem Investor abgeschlossen sein.

DüsseldorfDie bei ihrem Mutterkonzern Bosch in Ungnade gefallene Solarfirma Aleo Solar hofft auf einen neuen Investor im zweiten Halbjahr. „Wir sind noch mit mehreren Interessenten im Gespräch und befinden uns in der zweiten Phase der Verhandlungen“, sagte Firmenchef York zu Putlitz am Dienstag im Reuters-Interview.

Derzeit nähmen die potenziellen Investoren aus dem In- und Ausland das Unternehmen unter die Lupe (Due Diligence). „Wir sind zuversichtlich, im zweiten Halbjahr zum Abschluss zu kommen.“ Der Nachfrageeinbruch vor allem auf dem Heimatmarkt brockte Aleo derweil erneut hohe Verluste ein.

Die größten Solarmodulhersteller der Welt

Platz 9: Hanwha Solar One und REC (Norwegen und Korea)

Das Research-Team des Handelsblatts hat aus Daten von Bloomberg, des Marktforschers IHS und Unternehmensangaben die aktuell zehn größten Solarmodul-Hersteller der Welt ermittelt. Die Liste dürfte vor allem für die Deutschen ernüchternd sein.

Den zehnten Platz teilen sich das koreanische Unternehmen Hanwha Solar und das norwegische Unternehmen REC. Beide verkauften 2012 jeweils Solarmodule mit einem Erzeugungspotenzial von 750 Megawatt.

Platz 8: Sun Power (USA)

Das 1985 im US-amerikanischen Silicon Valley gegründete Unternehmen Sun Power machte im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro Umsatz und verkaufte Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 850 Megawatt.

Platz 7: Jinko Solar (China)

Auf dem siebten Platz befindet sich das chinesische Unternehmen Jinko Solar. Es setzte 2012 mit Auslieferungen von Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität in Höhe von 900 Megawatt insgesamt 591 Millionen Euro um.

Platz 6: Sharp (Japan)

Zu den großen Gewinnern beim Ranking 2012 gehört Sharp. Das Unternehmen lieferte im vergangen Jahr Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1050 Megawatt aus. 2011 waren es noch 725 MW, was Sharp damals den 16. Platz in der Weltrangliste brachte.

Platz 5: Suntech (China)

Der chinesische Konzern Suntech stürzte mit verkauften Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität von geschätzt 1390 Megawatt vom ersten Platz im Jahr 2011 auf den fünften Platz ab. Im April musste das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ist nun offenbar auf der Suche nach einem strategischen Investor.

Platz 4: Canadian Solar (Kanada)

Das Unternehmen Canadian Solar wurde erst im Jahr 2001 im kanadischen Ontario gegründet. Nun befindet es sich bereits auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Im Jahr 2012 verkaufte es Solarmodulen mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1550 Megawatt.

Platz 3: Trina Solar (China)

Das chinesische Unternehmen Trina Solar schaffte einen großen Sprung vom fünften Platz 2011 auf den dritten Platz 2012. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 1600 Megawatt aus.

Platz 2: First Solar (USA)

Der US-Konzern First Solar belegt unverändert den zweiten Platz in der Weltrangliste der größten Solarmodulhersteller. 2012 lieferte es Produkte mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1800 Megawatt aus.

Platz 1: Yingli Solar (China)

Absolute Weltspitze ist das chinesische Unternehmen Yingli Solar. Der Konzern arbeitete sich von Platz 4 in 2011 hoch mit Auslieferungen von Solarmodulen von 2300 Megawatt im vergangenen Jahr.

Bei einem Umsatzeinbruch von knapp 60 Prozent auf 68,3 Millionen Euro stieg der operative Verlust (Ebit) auf knapp 30 (Vorjahr: minus 23,5) Millionen Euro. Neben der schwachen Nachfrage habe auch der Preisverfall das Unternehmen tiefer ins Minus gedrückt, so zu Putlitz. Im Vergleich zu Vorjahr seien die Modulpreise nochmals um ein Viertel gesunken. Darüber hinaus habe die Ankündigung des Mutterkonzerns, aus dem Solargeschäft auszusteigen, für Unsicherheit bei den Kunden gesorgt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.08.2013, 14:07 Uhr

Wer wird dort mal zur Rechenschaft gezogen, Herr Supermann Dais?

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