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27.01.2017

16:53 Uhr

Chevron

Höherer Ölpreis hilft US-Energiekonzern aus den roten Zahlen

Der weltweit operierende US-Energiekonzern Chevron rutschte im Sommerquartal 2016 in die roten Zahlen. Der Ölpreisanstieg hob den Gewinn des Unternehmens nun wieder an. Die Analysten sind trotzdem unzufrieden.

Der US-Energiekonzern konnte sich aufgrund des Ölpreisanstiegs und einer strikten Sparpolitik wieder erholen. AP

Chevron

Der US-Energiekonzern konnte sich aufgrund des Ölpreisanstiegs und einer strikten Sparpolitik wieder erholen.

HoustonDie Erholung des Ölpreises zum Jahresende hat dem US-Energiekonzern Chevron zurück in die Gewinnzone verholfen. Der Überschuss lag im vierten Quartal bei 415 Millionen Dollar nach einem Verlust von 588 Millionen vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Es war das erste Mal seit dem Sommerquartal 2015, dass der Ölriese wieder in den schwarzen Zahlen war. Wie viele andere Unternehmen der Branche auch hat Chevron von der Entscheidung des Ölkartells Opec profitiert, zur Stabilisierung des Marktes die Förderung zu kürzen. Das hat den Ölpreis wieder auf mehr als 50 Dollar je Barrel (159 Liter) getrieben.

Zugutekam Chevron auch ein strikter Sparkurs. Tausende Mitarbeiter wurden entlassen, die Investitionen für 2017 und 2018 um mehr als ein Drittel zusammenstrichen. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings mit einem höheren Gewinn gerechnet. An der Börse wurden die Zahlen deswegen negativ aufgenommen: Die Aktie gab im vorbörslichen Handel um 2,5 Prozent nach.

Von

rtr

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