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27.06.2014

14:54 Uhr

Ehemalige Evonik-Energietochter

Stadtwerke wollen Steag vollständig übernehmen

2010 übernahm ein Konsortium aus Stadtwerken 51 Prozent der Steag von Evonik – innerhalb von fünf Jahren sollten die restlichen 49 Prozent folgen. Im Herbst könnte es soweit sein. Jetzt hat der Aufsichtsrat zugestimmt.

Steinkohlekraftwerk der Steag im niederrheinischen Voerde: Das Stadtwerke-Konsortium könnte bald die restlichen 49 Prozent von Steag übernehmen. dpa

Steinkohlekraftwerk der Steag im niederrheinischen Voerde: Das Stadtwerke-Konsortium könnte bald die restlichen 49 Prozent von Steag übernehmen.

DüsseldorfEin Bündnis nordrhein-westfälischer Stadtwerke treibt seine Pläne für eine vollständige Übernahme der ehemaligen Evonik-Energietochter Steag voran. Der Aufsichtsrat der kommunalen Beteiligungsgesellschaft KSBG habe einem Erwerb des bislang noch nicht im Besitz der Stadtwerke liegenden 49-Prozent-Anteils an der Steag zugestimmt, teilte das Stadtwerke-Konsortium am Freitag mit.

Die Gesellschafter der KSBG, sieben Stadtwerke aus Städten des Ruhrgebiets, müssen nun noch zustimmen. Sprechen auch sie sich für eine baldige Übernahme aus, könne die Transaktion bis zum Herbst abgeschlossen werden, hieß es weiter. Dann wollen die Stadtwerke auch Partner suchen, mit denen sie die Steag weiter entwickeln können.

Evonik hatte sich 2010 mit den Stadtwerken auf die Übernahme der Steag verständigt. Damals ging ein Anteil von 51 Prozent an der Steag für 649 Millionen Euro an das Konsortium, binnen maximal fünf Jahren solle der Rest für einen Preis von 594 Millionen Euro folgen, hatte Evonik mitgeteilt. Mittlerweile leidet aber auch die Steag ebenso wie Wettbewerber unter den Folgen der Energiewende.

Von

rtr

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