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30.06.2013

13:16 Uhr

Energiesparte

Siemens streicht 1700 Stellen

Das umfassende Sparprogramm bei Siemens trifft die Energiesparte. Einem Medienbericht zufolge, sind drei Standorte betroffen.

Das Sparprogramm bei Siemens trifft auch die Energiesparte. dpa

Das Sparprogramm bei Siemens trifft auch die Energiesparte.

FrankfurtSiemens will in seiner Energiesparte insgesamt rund 1700 Stellen streichen. Das berichtet die "Wirtschaftswoche" und beruft sich dabei auf einen hochrangigen Manager des Konzerns. Neben den Standorten in Erlangen und Offenbach betreffe dies nun auch Mühlheim an der Ruhr. Dort sollten 140 Stellen wegfallen, schreibt das Magazin und beruft sich hier auf Arbeitnehmerkreise. Siemens wollte den Bericht nicht kommentieren.

Konzernchef Peter Löscher hatte Siemens im vergangenen Jahr ein umfassendes Sparprogramm verordnet. So sollen die jährlichen Kosten bis 2014 um sechs Milliarden Euro gedrückt werden. Mit dem Programm, das den Wegfall Tausender Arbeitsplätze vorsieht, will Löscher eine Rendite von mehr als zwölf Prozent erreichen. Im Dezember hatte Siemens angekündigt, im Energiebereich rund 1100 Stellen zu streichen.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

30.06.2013, 13:51 Uhr

Hallo Trittin, Claudia, sorgt unverzüglich dafür, notfalls per Gesetz, dass Siemens dies sofort zurücknimmt.
Ich will auch eine von den von Euch in Aussicht gestellten 100000enden Stellen auf dem Gebiet der Energie haben.

Ingo

30.06.2013, 14:35 Uhr

Das dem Löscher nichts anderes als Stellenstreichungen einfällt ist seit Jahren ein wiederholtes Ritual.
Ein solches Management ist ein Armutszeugnis für so ein traditionsreiches Unternehmen.

Account gelöscht!

30.06.2013, 14:45 Uhr

War der Löscher die richtige Besetzung? Einer aus der Pharma-Branche, dem nichts einfällt außer Kosten senken, Kosten senken, Kosten senken....wie eine tibetanische Gebetsmühle.
Und jedes halbe Jahr wird die Strategie um 180 Grad geändert - wenn die noch ein paar Jahre bei Siemens so weiter machen, beschreiten sie auf mittlere Sicht den Weg zum Sanierungsfall alá ThyssenKrupp.

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