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09.09.2014

11:51 Uhr

Energieversorger

EnBW-Chef dampft weiter ein

EnBW-Chef Frank Mastiaux sieht Sparen als „Dauerthema“. Seit Ende 2012 baut EnBW kräftig Arbeitsstellen ab, nun sollen weitere Jobs wegfallen – vor allem im Bereich der konventionellen Kraftwerke.

Erneut werden beim Energieversorger EnBW Jobs gestrichen. dpa

Erneut werden beim Energieversorger EnBW Jobs gestrichen.

StuttgartDer Umbau des Energieversorgers EnBW wird nach den Worten von Vorstandschef Frank Mastiaux mit weiteren Stellenstreichungen verbunden sein. In Bereichen, die wirtschaftlich unter Druck stünden, müsse die Stellenzahl spürbar reduziert werden, sagte Mastiaux in einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ (Dienstagausgabe). In Wachstumsbereichen sollten gleichzeitig neue Stellen geschaffen werden. „Klar ist, dass das Sparen für uns ein Dauerthema bleibt“, sagte Mastiaux. Auswirkungen auf die Beschäftigung seien unvermeidbar.

Wie viele der insgesamt rund 19.000 Beschäftigten letztlich das Unternehmen verlassen müssen, sagte Mastiaux nicht. Die EnBW hat seit Ende 2012 bereits rund 1300 Stellen abgebaut. Seitdem der Ausstieg aus der Kernenergie eingeleitet worden ist, stellt sich der drittgrößte deutsche Energiekonzern auf die Erzeugung erneuerbarer Energie um. Wirtschaftlich unter Druck stehen alle konventionellen, mit Kernenergie, Kohle und Gas betriebenen Kraftwerke.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Erst im August hatte EnBW tiefrote Zahlen für das erste Halbjahr gemeldet. Als Grund nannte das Unternehmen Wertberichtigungen auf konventionelle Kraftwerke im Umfang von etwa 1,2 Milliarden Euro.

Unterm Strich wies EnBW einen hohen Verlust von 735,1 Millionen Euro aus. Im ersten Halbjahr 2013 war noch ein Gewinn von 190,5 Millionen Euro erzielt worden. Der Umsatz des drittgrößten deutschen Energiekonzerns sank von Januar bis Juni leicht um 1,6 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro.

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