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16.10.2013

11:25 Uhr

Energieversorger

EnBW verkleinert Vorstand

EnBW zieht Konsequenzen aus der Ertragskrise: Der drittgrößte Energieversorger spart eine Stelle beim Vorstand ein. Dirk Mausbeck verlässt mit Ablauf seines Vertrages am 30.September 2014 das Unternehmen.

Einsparungen: Der drittgrößte Energieversorger kämpft wegen der Energiewende mit schrumpfenden Erträgen. Im Bild: Das Kernkraftwerk Philippsburg (Baden-Württemberg). dpa

Einsparungen: Der drittgrößte Energieversorger kämpft wegen der Energiewende mit schrumpfenden Erträgen.

Im Bild: Das Kernkraftwerk Philippsburg (Baden-Württemberg).

StuttgartDer Energieversorger EnBW zieht aus seiner Ertragskrise weitere Konsequenzen und verkleinert den Vorstand von fünf auf vier Personen. Das bisher für Vertrieb und Marketing verantwortliche Vorstandsmitglied Dirk Mausbeck werde mit Ablauf seines Vertrages am 30. September 2014 das Unternehmen verlassen, teilte EnBW am Mittwoch in Karlsruhe mit.

Seine Aufgaben übernehme zum Teil Vorstandschef Frank Mastiaux. Die Sparten Handel und Verteilnetze sollen noch im Vorstand verteilt werden.

Der drittgrößte Energieversorger kämpft wegen der Energiewende mit schrumpfenden Erträgen. Mastiaux will den einst stark auf Atomkraft setzenden Konzern auf die Erzeugung von erneuerbarer Energie und auf neue Serviceangebote für die Strom- und Gaskunden trimmen. Um die Investitionen dazu zu stemmen und den Konzern effizienter zu machen, sollen Kerngesellschaften auf die EnBW AG verschmolzen und Tochtergesellschaften verkauft werden.

Von

rtr

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