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27.08.2014

13:39 Uhr

Energieversorger

Gewinn bei EWE bricht um fast 90 Prozent ein

Ein eher warmer Winter hat den Gewinn von EWE gedrückt. Neue Geschäftsfelder wie Stromspeicher und Windparks sollen langfristig Geld in die Kasse spülen. Zudem verhängte der norddeutsche Konzern einen Einstellungsstopp.

Der Oldenburger Energieversorger EWE ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. dpa

Der Oldenburger Energieversorger EWE ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.

OldenburgDer milde Winter hat bei Deutschlands fünftgrößtem Energieversorger EWE die Bilanz im ersten Halbjahr getrübt. In den ersten beiden Quartalen sank das Ergebnis des Oldenburger Konzerns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 90 Prozent auf 18,2 Millionen Euro. Der Umsatz lag mit etwa 4,1 Milliarden Euro elf Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2013. Die Branchenriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall hatten zuvor ebenfalls schwache Quartalszahlen vorgelegt.

„Temperaturbedingte Absatzschwankungen sind nicht vorhersehbar und nicht vermeidbar. Sie gehören zu unserem Geschäft“, teilte der Vorstand am Mittwoch den Aktionären mit. Im ersten Halbjahr setzte EWE deutlich weniger Strom, Gas und Heizwärme ab. Die Differenz zum Vorjahreszeitraum falle so deutlich aus, weil nach einem langen kalten Winter in der vergangenen Saison ein ungewöhnlich warmer gefolgt sei, erläuterte Konzernsprecher Christian Blömer.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Neben der Witterung sind auch niedrigere Strompreise für den Gewinneinbruch verantwortlich. Zum Januar hatte der Versorger diese trotz der gestiegenen EEG-Umlage um 0,36 Cent auf 28,30 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. „Das macht einen zweistelligen Millionenbetrag aus“, sagte Blömer.

Das Kerngeschäft – der Verkauf von Strom und Gas in Deutschland – bringt EWE wie den anderen großen Energieversorgern allein nicht mehr genug Geld ein. Deshalb will der Konzern Kosten senken und verhängte einen Einstellungsstopp. Gleichzeitig investiert EWE in den stark wachsenden Energiemarkt in der Türkei, der gerade liberalisiert wird. Außerdem will der Versorger neue Windparks an Land bauen und die Bürger daran beteiligen. Eine größere Rolle sollen auch die Energiedienstleistungen spielen. Seit Anfang Februar bietet EWE zum Beispiel Stromspeicher für Haushalte mit Solaranlagen an.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

27.08.2014, 14:30 Uhr

Was ist denn das wieder für eine falsche und heuchlerische Aussage...der milde Winter sei Schuld an den schlechten Geschäftszahlen?!
Nicht der "milde Winter" ist schuld, sondern diese asoziale und perfide, gegen jede freie Marktgesellschaft (Marktwirtschaft) gerichtete Ehtik-Merkel-Energiewende auf Basis eines Gesetzes- und Veordnungsdiktat (EEG/Energieeinsparverordung) ist Schuld am wirtschaftlichen Untergang der Energieversorger und der gesamten Volkswirtschaft. Schafft endlich diese EEG ab. Energiewende/EEG = Armut und Mangel! Danke!

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