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23.11.2014

15:50 Uhr

„Enerji Almanya“

Energieversorger Eon startet deutsch-türkische Marke

VonJürgen Flauger

ExklusivDer Energiekonzern Eon umwirbt ab sofort die in Deutschland lebenden Türken mit einer eigenen Marke. Zu Beginn stehen in zwei ausgewählten Vertriebsregionen zwei Produkte zur Auswahl.

Mit einer neuen, sensibleren Ansprache will Eon durch die Marke Enerji Almanya bei den etwa 1 Millionen in Deutschland lebenden Türken Sympathiepunkte sammeln – und neue Kunden gewinnen. dpa

Mit einer neuen, sensibleren Ansprache will Eon durch die Marke Enerji Almanya bei den etwa 1 Millionen in Deutschland lebenden Türken Sympathiepunkte sammeln – und neue Kunden gewinnen.

DüsseldorfZunächst startet der Vertrieb für „Enerji Almanya“ („Deutsche Energie“) nach Informationen des Handelsblatts im Ruhrgebiet und in Berlin. „Das Potenzial für eine deutsch-türkische Marke ist groß“, ist Christian Drepper, Geschäftsführer von Enerji Almanya überzeugt, „wir wollen bis 2020 bis zu 150.000 Haushalte als Kunden gewinnen.“ Das wäre ein Marktanteil von 15 Prozent in den beiden Regionen.

In Deutschland gibt es etwa eine Million türkische Haushalte. Fast 100.000 klein- und mittelgroße Unternehmen werden von Türken geführt. Der Markt ist also beträchtlich – von den Energieversorgern wird er aber vernachlässigt. Mehr als 80 Prozent der Kunden beziehen ihren Strom noch immer von den Stadtwerken vor Ort.

Eon will die neue Zielgruppe zunächst mit zwei speziellen Produkten umwerben, die auf den besonderen Wunsch der türkischen Kunden nach hoher Servicequalität eingehen. Die neue Strommarke wird neben einem zweisprachigem Service auch die Möglichkeit bieten, jederzeit den Jahresverbrauch hoch rechnen zu lassen - damit die Kunden ihre Kosten stets im Blick behalten.

Kommentare (1)

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24.11.2014, 08:06 Uhr

So einen Schwachsinn kann sich nur ein staatlich (grün-sozialistisch) gesteuerte Energiekonzern einfallen lassen. Kein vernünftiger Menschen wird für so einen Service mehr zahlen. Hier steht das Verhältnis von Nutzen und Kosten auf dem Kopf. Die verstaatlichten Konzerne von EON, RWE, und ENBW müssen schon ganz schön auf Grund laufen, wenn schon jetzt solcher Schwachsinn vermittelt wird.

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