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16.12.2016

15:37 Uhr

Eon

Neuer Finanzchef stammt aus dem eigenen Haus

Marc Spieker soll auf den scheidenden Finanzchef Michael Sen folgen. Seit fast 15 Jahren ist er in verschiedenen Positionen für den Energie-Riesen tätig. Zuletzt war der 41-Jährige mit der Uniper-Abspaltung beschäftigt.

Der 41-jährige Spieker arbeitet seit knapp 15 Jahren für den deutschen Energiekonzern. dpa

Eon

Der 41-jährige Spieker arbeitet seit knapp 15 Jahren für den deutschen Energiekonzern.

DüsseldorfDer Energiekonzern Eon hat einen Nachfolger für seinen zu Siemens wechselnden Finanzchef Michael Sen im eigenen Haus gefunden. Marc Spieker rücke zum Jahreswechsel in den Vorstand auf und solle am 1. April die Aufgabe des Finanzchefs übernehmen, teilte Eon am Freitag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mit.

Der 41-jährige Spieker sei seit knapp 15 Jahren in verschiedenen Positionen für Eon tätig, unter anderem leitete er den Bereich Investor Relations und war zuletzt mit der Uniper-Abspaltung beschäftigt. Der Abschied von den Kohle- und Gaskraftwerken werde weitere Spuren in der Bilanz hinterlassen, teilte Eon weiter mit. Es müsse ein zusätzlicher Verlust ausgewiesen werden. Ein Sprecher machte zur Höhe allerdings keine Angaben.

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Eon steht vor großen Herausforderungen. Mit Karl-Ludwig Kley als Chefkontrolleur soll das Unternehmen, einst das wertvollste in Deutschland, in die Zukunft gehen. Beim Pharmakonzern Merck hat er gezeigt, was in ihm steckt.

Bereits nach neun Monaten hatte der einst größte Versorger Deutschlands nach hohen Abschreibungen auf die Kraftwerkstochter Uniper einen Verlust von 9,3 Milliarden Euro eingefahren. Weitere Abschreibungen könne es im laufenden Quartal gehen, hatte es damals schon geheißen. Eon brachte die Mehrheit der Anteile an Uniper im September an die Börse und konzentriert sich selbst auf das Geschäft mit Ökostrom, Strom- und Gasnetzen und dem Vertrieb.

Zum Jahresende wolle Eon in einem letzten Schritt die Kontrolle über Uniper abgeben und den Ausweis des Börsenneulings in der Bilanz ändern, teilte der Versorger nun mit. Langfristig werde Eon deshalb nur noch mit dem designierten Finanzchef Spieker im Uniper-Aufsichtsrat vertreten sein. Zudem löse Eon sämtliche mit Uniper verbundenen Währungsverluste in der Bilanz auf. Der Schritt betreffe weder das Eigenkapital noch die Barmittel von Eon, betonte der Konzern. Er werde aber in der Gewinn- und Verlustrechnung für 2016 „als zusätzlicher Verlust auszuweisen sein“.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Mark Hofmann

16.12.2016, 17:39 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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