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30.12.2014

11:07 Uhr

Eon-Strom künftig bei Discountern

Auf Kundenfang bei Aldi & Co.

Der Energiekonzern Eon will seine Kunden künftig auch bei Discountern wie Aldi und Lidl ansprechen. Verhandlungen mit möglichen Kooperationspartner laufen bereits. Für Eon könnten die Gespräche zukunftsweisend sein.

Der Energiekonzern Eon will künftig auch bei Discountern Neukunden gewinnen. Das Unternehmen sei „mit mehreren Kooperationspartnern im Gespräch“, heißt es. dpa

Der Energiekonzern Eon will künftig auch bei Discountern Neukunden gewinnen. Das Unternehmen sei „mit mehreren Kooperationspartnern im Gespräch“, heißt es.

BerlinDer Energiekonzern Eon will Kunden künftig auch in Discounter-Filialen ansprechen. „Zur Zeit sind wir mit mehreren Kooperationspartnern im Gespräch, mit denen wir Verkaufspunkte einrichten wollen“, sagte der für Privatkunden zuständige Geschäftsführer Uwe Kolks dem Magazin „Superillu“.

Eine Entscheidung werde erst demnächst fallen. „Aber Eon wird diesen Weg bestimmt einschlagen“, versicherte Kolks. Eon will den Angaben zufolge seine Serviceleistungen im Privatkundengeschäft insgesamt ausbauen. „Die Kunden erwarten zunehmend mehr und anderes von uns“, erläuterte Kolks. Der Vertrieb via Internet werde wichtiger, viele Kunden wollten aber auch über das Telefon informiert werden oder meldeten sich schriftlich. „Wir wollen alle Bedürfnisse bedienen“, sagte Kolks.

Der Eon-Aufsichtsrat hatte Ende November einen radikalen Konzernumbau beschlossen. Künftig will sich Eon auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren.

Das einstige Kerngeschäft, die konventionelle Energiegewinnung aus Atom, Kohle und Gas, sowie der Energiehandel werden in eine neue, eigenständige Gesellschaft überführt. Mittelfristig will Eon die konventionelle Energiegewinnung ganz abstoßen.

AKW-Beteiligungen von RWE und Eon

Nur im Inland Betreiber

Die Energieversorger Eon und RWE betreiben hauptsächlich im Inland Kernkraftwerke. Im Ausland bestehen nur Beteiligungen.

Ausland

RWE: Borssele I (Niederlande) 30 Prozent Beteiligung
Eon: Oskarshamn (Schweden) 54,5 Prozent - Ringhals (Schweden) 29,6 Prozent - Forsmark (Schweden) 8,5

Deutschland

Eon: Grafenrheinfeld - Brokdorf 80 Prozent (Rest Vattenfall) - Grohnde 83,3 Prozent (Rest Stadtwerke Bielefeld) - Isar II 75 Prozent (Rest Stadtwerke München)

Gemeinsame AKW

Gemeinsame AKW von RWE und Eon: Gundremmingen 2 Blöcke RWE 75 Prozent - Eon 25 Prozent - Emsland RWE 87,5 Prozent - Eon 12,5 Prozent


Von

afp

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