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02.07.2017

14:59 Uhr

Französischer Energiekonzern

Total kurz vor Gas-Vertrag im Iran

Der Iran gilt trotz Aufhebung der Sanktionen des Westens noch immer als unsicheres Gefilde für Unternehmen und Investoren. Nun wagt sich offenbar Total in den Markt vor und steht kurz vor einer Partnerschaft.

Das Land hält die größten Gasreserven der Welt. dpa

Gasfeld im Iran

Das Land hält die größten Gasreserven der Welt.

DubaiDer französische Total-Konzern steht Insiderinformationen zufolge vor dem ersten Großauftrag eines westlichen Energiekonzerns im Iran seit Aufhebung der Sanktionen. Es geht um die Entwicklung des riesigen Gasfelds South Pars, wie das iranische Ölministerium am Sonntag mitteilte. Ein entsprechender Vertrag soll demnach am Montag unterzeichnet werden. Auch Totals Projektpartner China National Petroleum Corporation (CNPC) und Petropars seien mit von der Partie. Total hält 50,1 Prozent an South Pars, CNPC 30 Prozent und der iranische Petropars-Konzern 19,9 Prozent.

Die Entwicklung des Gasfelds begann in den 1990er Jahren. Total war einer der größten Investoren im Iran, bis gegen das Land 2006 Sanktionen wegen dessen Nuklearprogramm verhängt wurden. Diese wurden mittlerweile weitgehend aufgehoben, nachdem die Regierung in Teheran 2015 ein Atomabkommen mit mehreren Großmächten geschlossen hatte.

Total hatte eine Weiterentwicklung von South Pars beschlossen, die bis zu fünf Milliarden Dollar kosten wird. Der Iran hofft, dass der neue Vertrag weitere ausländische Unternehmen ins Land locken und die Öl- und Gasproduktion ankurbeln wird.

Von

rtr

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