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06.06.2017

10:28 Uhr

Great Barrier Reef

Adani treibt Pläne für umstrittene Kohlegrube voran

Der Bau eines der weltgrößten Kohlebergwerke nahe des Great Barrier Reef ist äußerst umstritten, bringt der strukturschwachen Region im australischen Queensland aber Arbeitsplätze. Umweltschützer laufen Sturm.

Umweltschützer befürchten, dass die Grube das weltberühmte Great Barrier Reef vor der Küste von Queensland beeinträchtigen wird. AP

Proteste in Brisbane

Umweltschützer befürchten, dass die Grube das weltberühmte Great Barrier Reef vor der Küste von Queensland beeinträchtigen wird.

SydneyDer indische Industriekonzern Adani treibt seine Pläne für den Bau eines umstrittenen Kohlebergwerks in der Nähe des Great Barrier Reef in Australien voran. Unternehmenspräsident Gautam Adani habe das 16 Milliarden australische Dollar (10,6 Milliarden Euro) teure Projekt im Bundesstaat Queensland abgesegnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Erklärung mit.

Umweltschützer befürchten, dass die Grube das weltberühmte Korallenriff vor der Küste von Queensland beeinträchtigen wird. Zudem sei das Vorhaben nicht vereinbar mit Australiens Klimaschutzzielen und dem Pariser Klimaabkommen, heißt es.

Die Vorarbeiten für das 45 Kilometer breite Carmichael-Werk in dem Galilee-Becken sollen im September starten. Das Abbaugebiet wird einmal eines der größten Kohlebergwerke der Welt darstellen, es soll aus fünf Untertageminen sowie sechs Tagebaustätten bestehen und jährlich bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle abwerfen.

Das Projekt hatte bereits mehrere Prozesse zu bestehen. Auch von Ureinwohnern, die dort Land besitzen, gab es Widerstand. „Wir sehen uns immer noch mit Aktivisten konfrontiert“, schrieb Adani in seiner Mitteilung auf Facebook. „Aber wir halten an dem Projekt fest. Wir fühlen uns dem regionalen Queensland verpflichtet, und wir wollen den Energiemangel in Indien angehen“.

Die Regierungschefin von Queensland, Annastacia Palaszczuk, weihte am Dienstag in Townsville das Regionalbüro von Adani ein, von dem aus der indische Konzern die Bauarbeiten und später den Betrieb des Werks überwachen will.

Adani sucht nun Geldgeber für das Werk, mit dem Unternehmensangaben zufolge 10.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der ansonsten eher strukturschwachen Region entstehen sollen. Die vier größten australischen Banken haben sich bereits davon distanziert. Adani hat nun bei der australischen Regierung um Kredite angefragt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Holger Narrog

06.06.2017, 10:52 Uhr

In Indien hungern Millionen, Millionen sterben früh an Mangelerkrankungen. Eine preiswerte, verlässliche Stromversorgung ist ein wesentlicher Schritt in eine wohlhabende Zukunft. So baut man in Indien Kohlekraftwerke und umweltfreundliche Kernkraftwerke.

Dagegen stehen Ökogläubige die die menschlichen Gesellschaften in eine vorindustrielle Verarmung führen wollen. Gem. den Glaubenssätzen dieser Religion, "Endliche Roshstoffe" in den 70er Jahren, "Waldsterben" in den 80er Jahren, Ozonloch in den 90er Jahren soll aktuell der "Klimawandel" die Indutriegesellschaften in ihrem frevelhaften Tun in das Verderben führen.

Man kann nur hoffen dass die australische Regierung bei ihrem Kurs bleibt.
Faszinierend ist das die linken Ökologen ihr Tun mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

Frau koni iesch

09.06.2017, 12:32 Uhr

Hoffentlich klappt es mit der Finanzierung nicht !!
Gebt den lndern Solar oder Windstrom und viele
kleinere Staudämme mit modernen Fischtreppen.
Aber lasst die dreckige Kohle wo sie ist!!
Denn Jehova Gott wird die vernichten die die Erde
zerstören: Offenbarung!

Www.jw.org

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