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28.11.2013

13:38 Uhr

Großbritannien-Tochter

RWE setzt erneut den Rotstift an

Der nächste große Hieb ins eigene Fleisch bei RWE: Im Vereinigten Königreich sollen 1400 Stellen wegfallen. Die Tochter Npower will im großen Stil Arbeitsplätze nach Indien umschichten.

Vorweg geht RWE tatsächlich – in Sachen Kürzungen. Zunächst entschied sich der Energieriese Ende November, seine Windkraftsparte vor der britischen Küste nicht auszubauen. Nun sollen in UK etliche Stellen wegfallen. dpa

Vorweg geht RWE tatsächlich – in Sachen Kürzungen. Zunächst entschied sich der Energieriese Ende November, seine Windkraftsparte vor der britischen Küste nicht auszubauen. Nun sollen in UK etliche Stellen wegfallen.

BangaloreDie RWE-Tochter Npower streicht in Großbritannien mehr als 1400 Stellen. Die Arbeitsplätze würden nach Indien verlagert, gab Npower am Donnerstag bekannt und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Weitere 540 Arbeitsplätze in Großbritannien würden an ein anderes Unternehmen ausgegliedert.

Npower-Chef Paul Massara verteidigte die Restrukturierung als notwendig. Derzeit arbeiten 11.000 Beschäftigte für das Unternehmen. Npower gehört auf der Insel zu den sechs größten Energiekonzernen. Wie seine Konkurrenten auch hat Npower kürzlich die Preise für Strom und Gas um rund zehn Prozent erhöht.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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HofmannM

28.11.2013, 09:37 Uhr

Naja, RWE muss jetzt auf der Insel (England) dem Energieversorger EDF und den Kernkraftwerksbauer AREVA aus Frankreich platz machen!
Die englische Regierung verabschiedet sich zusehends von den wirtschaftsvernichtenden sog. Erneuerbaren Energieplänen und kehrt zur wirtschaftlich zuverlässigen Kernenergie zurück! Der Energiemarkt ist weltweit im Aufbau und die sog. Erneuerbare Energien (deutsche Energiewende) ist für die Welt kein Vorbild mehr! Im Gegenteil!!!

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