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20.08.2014

13:51 Uhr

Im Aufwind

Vestas korrigiert Prognose nach oben

Die Trendwende scheint geschafft: Nach Verlusten und Sparprogramm kann der Windkraftanlagenhersteller Vestas das dritte Quartal in Folge Gewinne verbuchen. Das Jahresergebnis soll besser ausfallen als bisher angenommen.

Gesunkene Kosten und gute Umsatzerwartungen für die zweite Jahreshälfte: Vestas schraubt seine Prognose für das laufende Jahr nach oben. dpa

Gesunkene Kosten und gute Umsatzerwartungen für die zweite Jahreshälfte: Vestas schraubt seine Prognose für das laufende Jahr nach oben.

RandersDer dänische Windkraftanlagenhersteller Vestas hat seine Prognose für das laufende Jahr nach oben geschraubt. Gesunkene Kosten sowie gute Umsatzerwartungen für die zweite Jahreshälfte gaben den Ausschlag, wie das Unternehmen am Mittwoch in Randers mitteilte.

Nach verlustreichen Jahren hat der weltgrößte Windkraftanlagenhersteller den dritten Quartalsgewinn in Folge verzeichnet. Damit scheint der Nordex-Konkurrent die Trendwende geschafft zu haben.

Im zweiten Quartal steigerte Vestas seinen Umsatz um 13 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro. Der operative Gewinn vor Sonderposten stieg auf 104 Millionen Euro, nach 12 Millionen vor einem Jahr. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 94 Millionen Euro, vor einem Jahr hatte Vestas noch einen Verlust von 62 Millionen ausgewiesen.

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Im Vorjahresquartal hatte Vestas noch ein Minus von 151 Millionen Euro erwirtschaftet. Nun hat der weltweit zweitgrößte Windkraftanlagenbauer überraschend wieder einen Gewinn eingefahren. Auch der Ausblick ist positiv.

Im laufenden Jahr sollen nun mindestens sechs Prozent vom Umsatz beim operativen Ergebnis (Ebit) vor Sonderposten hängenbleiben, hieß es im Halbjahresbericht. Bisher hatten die Dänen mindestens fünf Prozent angestrebt.

Vestas litt in den vergangenen Jahren unter dem Preisverfall in der Branche. Das Unternehmen reagierte mit einem Sparprogramm, dem auch etliche Arbeitsplätze zum Opfer fielen.

Von

dpa

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