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06.02.2017

17:57 Uhr

Insiderbericht

Shell sucht Käufer für Dänemark-Geschäft

Shell hält 37 Prozent an dem Unternehmen Danish Underground Consortium. Der Anteil soll rund eine Milliarde Euro einbringen. Insidern zufolge wurde die Bank of America Merrill Lynch mit dem Verkaufsprozess beauftragt.

Shell bemüht sich nach der 54 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Gas-Spezialisten BG darum, seine Schulden zu reduzieren. Reuters, Sascha Rheker

Historische Shell-Zapfsäule

Shell bemüht sich nach der 54 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Gas-Spezialisten BG darum, seine Schulden zu reduzieren.

LondonEuropas größter Öl- und Gaskonzern Shell will sich Insidern zufolge aus Dänemark zurückziehen. Das Unternehmen wolle seine Beteiligung am Danish Underground Consortium für umgerechnet knapp eine Milliarde Euro losschlagen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach wurde die Bank of America Merrill Lynch mit dem Verkaufsprozess für den 36,8-prozentigen Anteil betraut.

Das Konsortium betreibt derzeit 16 Öl- und Gasfelder. 2014 lag die durchschnittliche Produktion bei 140.000 Barrel Öl pro Tag und vier Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr. Weitere Großaktionäre sind die Reederei A.P. Moller-Maersk, der US-Ölkonzern Chevron und ein dänischer Staatsfonds. Shell wollte sich nicht zu den Informationen äußern, die Bank of America war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Shell will nach der 54 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Gas-Spezialisten BG seine Schulden reduzieren. Weitere fünf Milliarden Dollar sollen demnächst durch den Verkauf von Anteilen erlöst werden, kündigte Konzernchef Simon Henry zuletzt an. Shell gab bereits vergangene Woche den Verkauf mehrerer Öl- und Gasfelder in der Nordsee und in Thailand bekannt.

Von

rtr

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