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14.02.2014

12:26 Uhr

Insolvenzverfahren

Freiburger Solarstrom AG plant Regelinsolvenz

Erst vor zwei Monaten startete die Freiburger Solarstrom AG ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Das habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Nun plant das Unternehmen ein Regelinsolvenzverfahren.

Das Bürogebäude der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg: Das Unternehmen beantragt nun die Regelinsolvenz. dpa

Das Bürogebäude der S.A.G. Solarstrom AG in Freiburg: Das Unternehmen beantragt nun die Regelinsolvenz.

FreiburgDie Freiburger S.A.G. Solarstrom AG will ein herkömmliches Insolvenzverfahren eröffnen. Das vor rund zwei Monaten gestartete Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag. Es werde daher zum 1. März in ein Regelinsolvenzverfahren überführt. Bei Investoren und Gläubigern gebe es zu wenig Erfahrung mit den vergleichsweise neuen Abläufen bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Es sei daher nicht sinnvoll, dieses fortzuführen. Ziel sei es, Investoren zu finden und das Unternehmen zu retten.

Im Gegensatz zur klassischen Insolvenz läuft das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung unter der Regie des betroffenen Unternehmens, aber unter gleichzeitiger Aufsicht eines Sachwalters. Das Verfahren ist möglich, wenn das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckt, aber noch nicht komplett zahlungsfähig ist und zunächst mit den bestehenden Strukturen fortgeführt werden kann. Mit der Regelinsolvenz übernimmt ein externer Insolvenzverwalter das Ruder.

Die größten Solarmodulhersteller der Welt

Platz 9: Hanwha Solar One und REC (Norwegen und Korea)

Das Research-Team des Handelsblatts hat aus Daten von Bloomberg, des Marktforschers IHS und Unternehmensangaben die aktuell zehn größten Solarmodul-Hersteller der Welt ermittelt. Die Liste dürfte vor allem für die Deutschen ernüchternd sein.

Den zehnten Platz teilen sich das koreanische Unternehmen Hanwha Solar und das norwegische Unternehmen REC. Beide verkauften 2012 jeweils Solarmodule mit einem Erzeugungspotenzial von 750 Megawatt.

Platz 8: Sun Power (USA)

Das 1985 im US-amerikanischen Silicon Valley gegründete Unternehmen Sun Power machte im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Euro Umsatz und verkaufte Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 850 Megawatt.

Platz 7: Jinko Solar (China)

Auf dem siebten Platz befindet sich das chinesische Unternehmen Jinko Solar. Es setzte 2012 mit Auslieferungen von Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität in Höhe von 900 Megawatt insgesamt 591 Millionen Euro um.

Platz 6: Sharp (Japan)

Zu den großen Gewinnern beim Ranking 2012 gehört Sharp. Das Unternehmen lieferte im vergangen Jahr Solarmodule mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1050 Megawatt aus. 2011 waren es noch 725 MW, was Sharp damals den 16. Platz in der Weltrangliste brachte.

Platz 5: Suntech (China)

Der chinesische Konzern Suntech stürzte mit verkauften Solarmodulen mit einer Erzeugungskapazität von geschätzt 1390 Megawatt vom ersten Platz im Jahr 2011 auf den fünften Platz ab. Im April musste das Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit mitteilen und ist nun offenbar auf der Suche nach einem strategischen Investor.

Platz 4: Canadian Solar (Kanada)

Das Unternehmen Canadian Solar wurde erst im Jahr 2001 im kanadischen Ontario gegründet. Nun befindet es sich bereits auf dem vierten Platz der Weltrangliste. Im Jahr 2012 verkaufte es Solarmodulen mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1550 Megawatt.

Platz 3: Trina Solar (China)

Das chinesische Unternehmen Trina Solar schaffte einen großen Sprung vom fünften Platz 2011 auf den dritten Platz 2012. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen Solarmodule mit einer Erzeugungskapazität von 1600 Megawatt aus.

Platz 2: First Solar (USA)

Der US-Konzern First Solar belegt unverändert den zweiten Platz in der Weltrangliste der größten Solarmodulhersteller. 2012 lieferte es Produkte mit einem Stromerzeugungspotenzial von 1800 Megawatt aus.

Platz 1: Yingli Solar (China)

Absolute Weltspitze ist das chinesische Unternehmen Yingli Solar. Der Konzern arbeitete sich von Platz 4 in 2011 hoch mit Auslieferungen von Solarmodulen von 2300 Megawatt im vergangenen Jahr.


Von

dpa

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