Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.12.2014

12:08 Uhr

Käufer gesucht

Vattenfall möchte deutsche Braunkohlesparte schnell loswerden

Die deutsche Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall soll so schnel wie möglich verkauft werden. Trotz der Eile sollen sich alle Beteiligten mit dem Käufer wohlfühlen – auch die Mitarbeiter.

Ein Vattenfall-Mitarbeiter geht an einem Brownkohlebagger vorbei. Der schwedische Konzern möchte die deutsche Sparte zügig verkaufen. ap

Ein Vattenfall-Mitarbeiter geht an einem Brownkohlebagger vorbei. Der schwedische Konzern möchte die deutsche Sparte zügig verkaufen.

StockholmDer schwedische Energiekonzern Vattenfall will seine deutsche Braunkohlesparte in der Lausitz zügig verkaufen. „Wir haben keinen genauen Zeitplan, aber wir haben gesagt, dass wir versuchen werden, das so schnell wie möglich zu machen“, sagte Unternehmenschef Magnus Hall am Freitag in Stockholm. Er war zuvor zu Gesprächen mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), zusammengekommen.

Vattenfall habe sich offen gezeigt, Sachsen und Brandenburg in den Verkaufsprozess einzubinden, sagte Tillich. „Weil sie sich in der sozialen und umweltpolitischen Verantwortung sehen gegenüber den zwei Bundesländern.“ Ein zügiger Verkauf sorge für „Planungssicherheit und für Klarheit, nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern für die Beschäftigten und die gesamte Region“.

Die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Den zehnten Platz belegt ein Energieversorger aus Südkorea: Korea Electric Power kam im April 2016 auf einen Marktwert von 33,1 Milliarden US-Dollar.

Quellen: Bloomberg; Factset; Forbes

Platz 9

Den neunten Platz belegt GDF Suez. Das französische Unternehmen hatte im April 2016 einen Marktwert von 39 Milliarden US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,5 Milliarden Dollar gewesen.

Platz 8

hiAuf dem achten Platz befindet sich chinesische Energieversorger China Yangtze Power. Im April 2016 war der Konzern 41,8 Milliarden US-Dollar wert.

Platz 7

Dominion Resources auf dem siebten Platz der weltgrößten Energieversorger stammt aus den USA und hat einen Markt von 43,2 Milliarden US-Dollar.

Platz 6

Den sechsten Platz belegt ein Versorger aus Spanien: Iberdrola hat einen Marktwert von 44,1 Milliarden US-Dollar.

Platz 5

Der fünftgrößte Energieversorger stammt aus Spanien. Enel kam im April 2016 auf einen Marktwert von 44,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 4

Auf dem vierten Platz befindet sich ein Unternehmen aus den USA: Southern Co. Der Versorger hatte im April 2016 einen Marktwert von 45,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 3

Der drittgrößte Energieversorger der Welt kommt aus dem Vereinigten Königreich. National Grid hatte im April 2016 einen Marktwert von 51,4 Milliarden US-Dollar.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich ein amerikanisches Unternehmen: Nextra Energy. Der Wert des Energieversorgers beträgt 52,8 Milliarden US-Dollar.

Platz 1

Das US-amerikanische Unternehmen Duke Energy ist nach Marktwert wie schon 2015 der weltweit größte Energieversorger. Im April 2016 betrug sein Wert 53,1 Milliarden US-Dollar. 2,3 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahr.

Hall betonte, dass gründliche Abwägungen nötig seien. Dabei gehe es neben der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern auch um eine gute Umweltbilanz. Alle Beteiligten müssten sich mit dem Käufer wohlfühlen.

Vattenfall betreibt im zweitgrößten Braunkohlerevier Deutschlands derzeit fünf Gruben in Brandenburg und Sachsen sowie mehrere Kraftwerke. Ende Oktober hatte das Staatsunternehmen mitgeteilt, einen Verkauf der deutschen Braunkohlesparte zu erwägen.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Peter Petersen

05.12.2014, 13:13 Uhr

Prima, und wir wollen gerne Vattenfall loswerden und zwar schnell und ohne Milliarden an Entschädigungen zu zahlen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×