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20.12.2016

13:07 Uhr

Ladesäulen

Eon entdeckt die Elektromobilität für sich

Der Energieversorger Eon will nun auch in den Geschäftsbereich Elektromobilität einsteigen. Ziel ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa. RWE-Tochter Innogy hatte erst vergangene Woche angekündigt, in den Markt einzusteigen.

„Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität und das enorme Wachstumspotenzial, das damit einhergeht“, sagte Vorstandsmitglied Karsten Wildberger. dapd

Eon

„Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität und das enorme Wachstumspotenzial, das damit einhergeht“, sagte Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

DüsseldorfNach der RWE-Ökostromtochter Innogy will nun auch Eon den Geschäftsbereich Elektromobilität ausbauen. Der Konzern habe hierzu eine neue Einheit gegründet, teilte Eon am Dienstag mit. Ziel sei der Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa. „Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität und das enorme Wachstumspotenzial, das damit einhergeht“, sagte Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

Eon betreibt bereits in Dänemark, einem der am weitesten entwickelten E-Mobility-Märkte Europas, rund 2500 Ladestationen. Mit knapp 300.000 Ladevorgängen im Jahr 2016 sei der Konzern Marktführer in dem Land. Seit Oktober baut Eon auch in Großbritannien und Schweden ein Ladenetz auf. In Deutschland bietet der Konzern Unternehmen und Kommunen Ladesäulen zum Kauf oder als Pachtmodell an.

Innogy: RWE-Tochter plant Einstieg in Ladesäulen-Aufbau

Innogy

RWE-Tochter plant Einstieg in Ladesäulen-Aufbau

Ab 2017 sollen zunächst 400 Schnellladestationen für Elektro-Autos in ganz Europa aufgebaut werden. Nun will sich auch die RWE-Tochter Innogy am Aufbau des Netzes beteiligen – unter den richtigen Voraussetzungen.

Die RWE-Tochter Innogy hatte vergangene Woche angekündigt, die Aktivitäten rund um die Elektromobilität ab Januar in dem neuen Geschäftsbereich E-Mobility zu bündeln.

Die Bundesregierung hatte im Frühjahr den Startschuss für eine umfassende Förderung von Elektroautos in Deutschland gegeben, um die seit Jahren lahmende Entwicklung in Schwung zu bringen. Die Automobil-Industrie hatte zuletzt angekündigt, mit einem europaweiten Netz an Schnell-Ladestationen Elektroautos zum Durchbruch verhelfen zu wollen. Die Bundesregierung hatte eine Förderung von 300 Millionen Euro dafür angekündigt.

Von

rtr

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