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08.05.2013

08:02 Uhr

Langer Winter

Umsatz von Heidelberg-Cement geht zurück

Die ungewöhnlich lange Winterpause in der Bauindustrie hat dem Baustoffkonzern Heidelberg-Cement geschadet. Der Verlust erhöht sich um fast 13 Prozent. Dennoch soll das Ergebnis für 2013 „spürbar verbessert werden“.

Zementsäcke im Werk in Leimen bei Heidelberg. Auch die Arbeitspause während der Oster-Feiertage sorgte für geringere Nachfrage nach Baustoffen. ap

Zementsäcke im Werk in Leimen bei Heidelberg. Auch die Arbeitspause während der Oster-Feiertage sorgte für geringere Nachfrage nach Baustoffen.

StuttgartDer lange kalte Winter hat die Geschäftsentwicklung des größten deutschen Baustoffkonzerns Heidelberg-Cement zu Beginn des Jahres gebremst. Der Umsatz ging von Januar bis März um 1,4 Prozent auf 2,76 Milliarden Euro zurück, wie Heidelberg-Cement am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich erhöhte sich der Verlust nach Minderheitenanteilen um fast 13 Prozent auf 235 Millionen Euro. Da der Frühling lange auf sich warten ließ, ruhte die Arbeit in der Bauindustrie auf der Nordhalbkugel länger als sonst ohnehin üblich. Durch das Osterfest Ende März gab es außerdem weniger Arbeitstage. Der Absatzrückgang in Europa und Teilen Nordamerikas wurde allerdings durch stärkere Nachfrage in Asien und Afrika weitgehend ausgeglichen.

Analysten hatten mit einem Umsatzanstieg um gut ein Prozent und einem Rückgang der Schulden in der Gruppe auf 188 Millionen Euro gerechnet. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen kletterte zwar um drei Prozent auf 219 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal. Vor Steuern musste der Rivale von Lafarge, Holcim und Cemex aber einen Verlust von 162 Millionen Euro, verglichen mit 147 Millionen Euro im ersten Quartal 2012, hinnehmen.

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal hat uns in unserem Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 bestärkt“, erklärte Vorstandschef Bernd Scheifele. Das Ergebnis vor Steuern soll „spürbar“ verbessert werden, Umsatz und operatives Ergebnis sollen weiter steigen.

Von

rtr

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