Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.12.2012

13:30 Uhr

Leuchtenfirma

Zumtobel hofft auf gutes Winterhalbjahr

Der Leuchtenhersteller Zumtobel verspricht sich von seinem Sparprogramm mit Kostensenkungen und Personalabbau ein gutes zweites Halbjahr. Vor einem Jahr war vor allem das Geschäft mit Komponenten eingebrochen.

VIVO Strahlersystem von Zumtobel. Pressefoto Zumtobel

VIVO Strahlersystem von Zumtobel.

WienDer österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel stemmt sich mit einem Sparprogramm gegen den Ergebnisrückgang durch die maue Bauwirtschaft und die teure Umstellung auf die neue LED-Technik. Der laufende Personalabbau sowie geringere Verwaltungs- und Vertriebskosten sollten sich im zweiten Halbjahr positiv auf das Ergebnis auswirken, erklärte das Vorarlberger Unternehmen am Mittwoch. Damit hofft die Firma trotz eines Gewinnrückgangs von Mai bis Oktober im laufenden Geschäftsjahr 2012/13 besser abzuschneiden als im Vorjahreszeitraum.

„Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass wir den Umsatz des Vorjahres und auch das Ebit des Vorjahres übertreffen können. Das erfordert aber eine positivere Entwicklung im zweiten Halbjahr, als wir das im ersten Halbjahr hatten“, sagte Firmenchef Harald Sommerer zu Reuters. Gegen Ende des vergangenen Geschäftsjahres war insbesondere das Geschäft mit Vorschaltgeräten und Stromreglern (Komponenten) eingebrochen. Das werde sich im laufenden Jahr nicht wiederholen, zeigte sich Sommerer zuversichtlich. An der Börse legte die Zumtobel-Aktie rund ein Prozent zu.

Zu schaffen macht Zumtobel vor allem die Umstellung auf die neue Lichttechnologie LED, die herkömmliche Glühbirnen ersetzt. Die Firma, die auf die Beleuchtung von Büros, Gebäuden, Supermärkten und Straßen spezialisiert ist, hat Mühe, mit dem schnellen Wandel Schritt zu halten. Zudem hinterlässt die kriselnde Bauwirtschaft in Teilen Europas Bremsspuren im zweiten Standbein des Konzerns - dem Leuchtengeschäft. Im ersten Halbjahr von Mai bis Oktober ging das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) um ein Viertel auf 32,7 Millionen Euro zurück. Im gesamten Vorjahr 2011/12 stand ein bereinigtes Ebit von 34,6 Millionen Euro zu Buche. Vier Jahre davor war das Betriebsergebnis noch fast vier mal so hoch.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×