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04.08.2013

18:02 Uhr

Medienbericht

Flexstrom-Kunden können auf Rückzahlungen hoffen

Der Insolvenzverwalter des Berliner Energieanbieters Flexstrom macht den Kunden Hoffnung auf Rückzahlungen. Die Kunden bangen um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom überwiesen hatten.

Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte der Berliner Billigstrom-Anbieter im April Insolvenz angemeldet. dapd

Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte der Berliner Billigstrom-Anbieter im April Insolvenz angemeldet.

BerlinDie rund 600.000 Kunden des insolventen Berliner Energieanbieters Flexstrom werden nach Einschätzung des Insolvenzverwalters nicht leer ausgehen. „Die Gläubiger können sehr wohl eine Zahlung erwarten“, sagte Christoph Schulte-Kaubrügger von der Wirtschaftskanzlei White & Case dem „Tagesspiegel“ (Montag). Wie hoch die Zahlung ausfalle, könne er aber noch nicht abschätzen. „Wir müssen die Vermögenswerte realisieren und die Kundenforderungen ermitteln - das geht nicht über Nacht.“

Wegen Zahlungsunfähigkeit hatte der Berliner Billigstrom-Anbieter im April Insolvenz angemeldet. Seitdem bangen bundesweit Hunderttausende Kunden um dreistellige Euro-Beträge, die sie per Vorauszahlung an Flexstrom überwiesen hatten, um im Gegenzug einen günstigen Stromtarif zu bekommen. Während die Höhe der Rückzahlung noch offen ist, erhalten die Betroffenen nach Schulte-Kaubrüggers Worten in Kürze zumindest ihre Abrechnungen. „Bis Ende September sind wir durch.“

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

04.08.2013, 18:40 Uhr

Bin mal gespannt. Wahrscheinlich haben meine und die von anderen Strafanzeige gegen den Vorstand der Flexstrom AG Wirkung hinterlassen. Wo gibt's denn sowas, 6 Wochen vor Insolvenzantrag noch bei den Kunden kräftig Vorauskasse absahnen und glauben, mit dem Insolvenzantrag wäre man aller Sorgen ledig?
Wenn die gesamte Vorauszahlung nicht zurückkommt, Herr Mundt, dann geht's weiter, bis zum endgültigen Urteil.
Wir werden ja sehen, ob die Bananenrepublik BRD bananenrepublikanischer ist, als jedes andere Land auf der Erde.

Leser

05.08.2013, 05:12 Uhr

Mein Tipp: Sparen sie sich das Geld für ihren Anwalt und die Gerichtskosten!

1. Meine ganz persönliche Meinung: Wer freiwillig Vorkasse zahlt, um ein paar Euro zu sparen (Flexstrom bot auch Abschlagstarife an), der geht damit bewusst und freiwillig ein Risiko ein. Das haben sie getan. Jetzt tragen sie auch die Konsequenzen und kommen sie mal runter von ihrem hohen Ross. Rendite ohne Risiko gibt es nicht. Das wussten sie auch.

2. Sie spielen auf Insolvenzverschleppung an. Die Tatbestandsmerkmale dafür sind alles andere als eindeutig. Gerichte kommen nur in den wenigsten Fällen zur Auffassung, dass eine schuldhafte Verschleppung der Insolvenz seitens des Vorstands vorlag.

3. Flexstrom hat unzählige Gläubiger. Sie sind einer der kleinsten - wie alle Kunden. Ist ihnen schon einmal in den Sinn gekommen, dass die Tausenden von anderen Gläubigern, die weitaus mehr Geld verloren haben als sie, schon längst alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft haben?

4. Ihre Anzeige hat nichts das geringste mit der Meldung zu tun, es gäbe noch etwas aus der Insolvenzmasse zu holen. Seit Eröffnung des Verfahrens führt der Insolvenzverwalter und nicht mehr der Vorstand die Geschäfte. Und dem Insolvenzverwalter sind Anzeigen gegen den Vorstand nun herzlich egal.

Account gelöscht!

05.08.2013, 07:32 Uhr

Ei fein, da freue ich mich aber... :-)

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