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22.12.2016

03:01 Uhr

Milliarden-Deal

Petrobras verkauft Beteiligungen an Total

Schulden und Korruptionsskandal setzen Petrobas weiter zu. Nun trennt sich Brasiliens Ölriese vom französischen Partner Total. Damit fließen in den nächsten Monaten 2,2 Milliarden Dollar an den Staatskonzern.

Der Ölkonzern Petrobras trennt sich von Total. AFP; Files; Francois Guillot

Brasilien

Der Ölkonzern Petrobras trennt sich von Total.

Rio de JaneiroDer schuldengeplagte brasilianische Ölkonzern Petrobras verkauft Beteiligungen im Wert von 2,2 Milliarden Dollar an den französischen Partner Total. Dabei handele es sich um Anteile an zwei Ölfeldern und zwei Wärmekraftwerken, teilte Petrobras am Mittwoch mit. Der Staatskonzern werde 1,6 Milliarden Dollar in den nächsten beiden Monaten bekommen, den Rest danach.

Die größten Öl- und Gaskonzerne der Welt

Platz 1

Exxon Mobil (USA)

Jahresumsatz: 356,6 Milliarden Dollar

Platz 2

PetroChina (China)

Umsatz 2015: 329,7 Milliarden Dollar

Platz 3

Chevron (USA)

Jahresumsatz: 197,4 Milliarden Dollar

Platz 4

Royal Dutch Shell (Großbritannien)

Jahresumsatz: 192,1 Milliarden Dollar

Platz 5

Sinopec (China)

Jahresumsatz: 119,1 Milliarden Dollar

Platz 6

Total (Frankreich)

Jahresumsatz: 118,5 Milliarden Dollar

Platz 7

BP (Großbritannien)

Jahresumsatz: 118,35 Milliarden Dollar

Platz 8

ConocoPhillips (USA)

Jahresumsatz: 76,67 Milliarden Dollar

Platz 9

Cnooc (Hongkong)

Jahresumsatz: 63,12 Milliarden Dollar

Platz 10

Eni (Italien)

Jahresumsatz: 63 Milliarden Dollar

Quelle

Thomson Reuters/Unternehmensangaben

Damit hat Petrobras in den vergangenen beiden Jahren Beteiligungen im Wert von 13 Milliarden Dollar abgestoßen - zwei Milliarden weniger als geplant. Das Unternehmen sitzt auf einem Schuldenberg von 125 Milliarden Dollar, ein Rekordwert in der Branche. Total und Petrobras kooperieren weltweit bereits bei 19 Ölfeldern.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.12.2016, 08:12 Uhr

"Herr Josemin Hawel"
"Und immer nur geht alles gegen Merkel. Ich finde, dass Handelsblatt sollte etwas gegen krude Propaganda und auch Textmüll wie den von Hoffmann unternehmen."

Das ist ja wohl unerhört.
Da gibt man sich täglich von morgens bis abends die Mühe jeden Artikel,aber auch wirklich jeden zu kommentieren, und zu vielen Themen der Artikel habe ich wirklich keine Ahnung, dann wird man auch noch beschimpft.
Dabei kläre ich die Leute doch nur über Putin und Trump auf, zwei echte Kerle.
Wo wir mit unserem sprechenden Hosenanzug hingekommen sind sieht man ja wohl aktuell.
Danke

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