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09.07.2013

14:27 Uhr

Minus von 0,9 Prozent

Deutsche Stahlindustrie hat es schwer

Die Stahlbranche in Deutschland hat mit Problemen zu kämpfen: Zwar ist die Kapazitätsauslastung noch solide, trotzdem verzeichnet die Branche seit Anfang des Jahres eine Minus von rund 0,9 Prozent.

Die Lage in der Stahlbranche hat sich nicht entspannt. dpa

Die Lage in der Stahlbranche hat sich nicht entspannt.

DüsseldorfDie wirtschaftliche Lage der deutschen Stahlindustrie bleibt angespannt. Im Juni sei die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 3,68 Millionen Tonnen zurückgegangen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf mit. Seit Jahresbeginn ergibt sich ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mit einer Kapazitätsauslastung von 85 Prozent sei die Situation der Branche in Deutschland noch „relativ solide“, so der Verband. Hohe Rohstoffkosten und eine erhebliche Unterauslastung der Anlagen in weiten Teilen Europas gestalteten die Lage jedoch „außerordentlich schwierig“.

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