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22.12.2014

17:25 Uhr

Nach Korruptionsskandal

Brasilianische Präsidentin bestätigt Petrobras

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hält an der Spitze des durch Korruptionsskandale in Verruf geratenen, staatseigenen Ölkonzern Petrobras fest. Sie lehnte es ab, den Vorstandsvorsitzenden zu feuern.

Gute Miene zu bösem Spiel: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff. dpa

Gute Miene zu bösem Spiel: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff.

BrasiliaDie brasilianische Regierung will nicht die Spitze des durch Korruptionsskandale erschütterten staatseigenen Ölkonzerns Petrobras auswechseln. Präsidentin Dilma Rousseff lehnte es am Montag ab, den Vorstandsvorsitzenden zu entlassen, da es keinen Beleg für die Verwicklung des Spitzenmanagements in den Skandal gebe.

Zudem seien die Einschätzungen über die Aussichten des Konzern zu pessimistisch und der jüngste Kurssturz der Petrobras-Aktien übertrieben.

Dem einstigen Vorzeigeunternehmen der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas wird vorgeworfen, für Arbeiten von Subunternehmen sowie für Zukäufe systematisch zu hohe Kosten ausgewiesen zu haben und die Differenz zu den tatsächlichen Preisen an politische Parteien geschleust zu haben - darunter auch an die regierende Arbeiterpartei der gerade erst wiedergewählten Präsidentin.

Das staatlich kontrollierte Unternehmen verschob wegen des Skandals die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen.

Von

rtr

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