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03.01.2017

17:17 Uhr

Nach Kurzarbeit

K+S fährt Produktion in Hattorf wieder hoch

Nach einem Brandschaden und Entsorgungsproblemen musste K+S Teile der Produktion stoppen und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Jetzt sind die Schäden behoben und die Produktion kann wieder hochgefahren werden.

Nachdem Brandschäden beseitigt und Entsorgungsprobleme behoben wurden, kann der Düngemittel- und Salzproduzent K+S seine Produktion an den Standorten Hattorf und Unterbreizbach wieder voll aufnehmen. dpa

Standort Hattorf

Nachdem Brandschäden beseitigt und Entsorgungsprobleme behoben wurden, kann der Düngemittel- und Salzproduzent K+S seine Produktion an den Standorten Hattorf und Unterbreizbach wieder voll aufnehmen.

Kassel/HattorfNach monatelanger Kurzarbeit hat der Düngemittel- und Salzproduzent K+S die Produktion am osthessischen Standort Hattorf wieder auf volle Leistung hochgefahren. Rund 1000 Mitarbeiter konnten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, wie das Unternehmen am Dienstag in Kassel mitteilte. Entsorgungsprobleme mit salzhaltigem Abwasser und ein Brandschaden in dem Werk im vergangenen Herbst hatten zu den Produktionsunterbrechungen geführt.

Am Standort Hattorf in Philippsthal (Kreis Hersfeld-Rotenburg) hatte K+S die Mitarbeiter im April 2016 das erste Mal in Kurzarbeit geschickt. Gleichzeitig wurde auch im nahen Werk Unterbreizbach in Thüringen die Produktion gestoppt.

K+S machen die anhaltende Schwäche der Preise für Kali sowie Produktionsausfälle in seinem größten Werk Werra an der hessisch-thüringischen Landesgrenze zu schaffen. dpa

Kali-Grube von K+S in Unterbreizbach

K+S machen die anhaltende Schwäche der Preise für Kali sowie Produktionsausfälle in seinem größten Werk Werra an der hessisch-thüringischen Landesgrenze zu schaffen.

Grund war damals ein niedriger Wasserstand des Flusses Werra. Hinzu kam ein Brand im Werk Hattorf, der Schaden war erst im Dezember behoben. In Unterbreizbach läuft bereits seit einigen Monaten wieder die volle Produktion.

Beim Abbau von Kali entstehen große Mengen salzhaltigen Abwassers, konzernweit sind es nach Angaben des Unternehmens pro Jahr sieben Millionen Kubikmeter. K+S darf nur eine bestimmte Menge davon in tiefe Gesteinsschichten versenken und ist daher im hessisch-thüringischen Grenzgebiet vor allem auf die Entsorgung über die Werra angewiesen. Dazu ist aber ein bestimmter Pegelstand nötig.

Von

dpa

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