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11.04.2013

12:03 Uhr

Nach Warnstreiks

Vattenfall-Mitarbeiter bekommen mehr Lohn

Die 15.000 Beschäftigten des Energiekonzerns Vattenfall bekommen eine Gehaltserhöhung. Diese haben die Mitarbeiter mittels Warnstreiks durchgeboxt. Außerdem wurde der Kündigungsschutz verlängert.

Mitarbeiter des schwedischen Energieproduzenten Vattenfall demonstrierten vor dem Firmensitz in Hamburg. Nun gibt es mehr Gehalt. dpa

Mitarbeiter des schwedischen Energieproduzenten Vattenfall demonstrierten vor dem Firmensitz in Hamburg. Nun gibt es mehr Gehalt.

BerlinNach bundesweiten Warnstreiks im März steht nun der Tarifabschluss für die 15.000 Beschäftigten des Energiekonzerns Vattenfall. Sie bekommen rückwirkend zum März 2,6 Prozent mehr Lohn, ab April 2014 dann 1,8 Prozent mehr, wie Vattenfall am Mittwochabend in Berlin mitteilte. Der Kündigungsschutz werde zudem bis Ende Februar 2017 verlängert. Arbeitsdirektor Torsten Meyer erklärte, er freue sich, dass der Abschluss ohne weitere Streiks zustande gekommen sei. Vattenfall sei den Gewerkschaften bei der Verlängerung der Regelungen zum Kündigungsschutz „deutlich entgegen gekommen“.

IG BCE, IG Metall und Verdi hatten 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Zudem verlangten sie einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2020.

Das sind die größten Energieversorger der Welt

Platz 10

Die Rangliste der größten Energieunternehmen der Welt eröffnet Kansai Electric Power. Der japanische Versorger kam 2011 auf einen Umsatz von 33,3 Milliarden Dollar.

Platz 9

Mit 39,3 Milliarden Dollar Umsatz liegt der südkoreanische Versorger Korea Electric Power (Kepco) auf dem neunten Rang.

Platz 8

Iberdrola landet auf dem achten Platz. Der spanische Versorger erwirtschaftete 2011 Erlöse in Höhe von 41 Milliarden Dollar.

Platz 7

Der britische Versorger SSE (Scottish and Southern Energy) landet auf Rang sieben der Rangliste. Umsatz 2011: 45,4 Milliarden Dollar.

Platz 6

Der erste deutsche Energiekonzern findet sich auf Platz sechs wieder. RWE erwirtschaftete im Jahr 2011 Erlöse von 63,7 Milliarden Dollar.

Platz 5

64,6 Milliarden Dollar erwirtschaftete Tokyo Electric Power im Jahr 2011. Besser bekannt ist das Unternehmen unter der Abkürzung Tepco. Nach der Katastrophe am Atomkraftwerk von Fukushima ist Tepco inzwischen mehrheitlich im Besitz des japanischen Staates.

Platz 4

Électricité de France (EDF) schrammt knapp am Treppchen vorbei. Die Franzosen kommen mit einem Umsatz 2011 von 84,6 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Platz 3

Der größte italienische Energiekonzern ist weltweit die Nummer drei. Enel machte 2011 einen Umsatz von 103,2 Milliarden Dollar.

Platz 2

Der französische Versorger GDF Suez findet sich auf Rang zwei der Rangliste. Im Jahr 2011 erwirtschaftete GDF Suez Erlöse in Höhe von 117,5 Milliarden Dollar.

Platz 1

Der deutsche Branchenprimus ist auch weltweit die Nummer eins. Eon kam im Jahr 2011 auf einen Umsatz von 157,3 Milliarden Dollar - das reicht für die Spitzenposition.

Vattenfall hatte Anfang März angekündigt, bis Ende nächstens Jahres 1500 Stellen der insgesamt rund 20.000 Stellen in Deutschland zu streichen. Diese „Personalanpassungen“ sollten nun sozialverträglich umgesetzt werden, kündigte Meyer an.

Vattenfall ist einer der größten europäischen Energieerzeuger. In Deutschland ist der Konzern der drittgrößte Stromproduzent.

Von

afp

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