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01.05.2015

18:51 Uhr

Niedriger Ölpreis

Rohstoff-Konzerne verdienen weniger

Dass die Preise auf einem Dauertief verharren, bekommen langsam auch die großen US-Konzerne zu spüren: Die Ölfirmen müssen herbe Gewinneinbrüche im Vergleich zum Vorjahr ausweisen. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Exxon Mobil hat wie andere Ölfirmen auch mit den stagnierenden niedrigen Preisen für den Rohstoff zu kämpfen. ap

Mit dieser Ladung lässt sich immer weniger Geld verdienen

Exxon Mobil hat wie andere Ölfirmen auch mit den stagnierenden niedrigen Preisen für den Rohstoff zu kämpfen.

New YorkDie niedrigen Ölpreise haben die Gewinne der drei großen US-Ölkonzerne ExxonMobil, Chevron und ConocoPhillips zum Jahresbeginn deutlich geschmälert. Chevron teilte am Freitag mit, von Januar bis März mit 2,56 Milliarden Dollar (2,29 Milliarden Euro) rund 46 Prozent weniger verdient zu haben als im Vorjahreszeitraum.

Exxon hatte am Donnerstag seinerseits erklärt, dass der Überschuss des Konzerns im ersten Quartal 2015 um knapp 46 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zurückgegangen sei. ConocoPhilips sah seinen Gewinn nach eigenen Angaben von zwei Milliarden Dollar im ersten Quartal 2014 auf nun 272 Millionen Dollar schmelzen.

Der niedrige Ölpreis setzt der Branche weltweit zu. Ein Barrel Öl (159 Liter) hatte im ersten Quartal 2014 noch 108 Dollar gekostet, im ersten Quartal 2015 waren es nur noch 54 Dollar. Bereits am Dienstag hatten der britische Ölriese BP und der französische Ölkonzern Total ihre Quartalszahlen vorgelegt. Der Nettogewinn von BP brach um 26 Prozent ein, der von Total um 20 Prozent. Ausnahme ist der britisch-niederländische Ölkonzern Shell, der seinen Nettogewinn im ersten Quartal 2015 relativ stabil halten konnte.

Von

afp

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