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16.09.2014

21:36 Uhr

Ölbohrausrüster

Schoeller-Bleckmann macht gute Geschäfte in Russland

ExklusivDie Sanktionen gegen Russland treffen den österreichischen Ölbohrausrüster Schoeller-Bleckmann bisher nicht. Im Gegenteil: Das Unternehmen macht mit Moskau beste Geschäfte.

Produktion bei Schoeller-Bleckmann: Der Ölzulieferer macht gute Geschäfte in Russland.

Produktion bei Schoeller-Bleckmann: Der Ölzulieferer macht gute Geschäfte in Russland.

Wien, DüsseldorfDie Geschäfte des Ölbohrausrüsters Schoeller-Bleckmann laufen trotz der verschärften Sanktionen gegen Russland gut. „Unsere russische Tochter macht uns mit einer schönen Gewinnmarge seit Jahren viel Freude. Wir sehen in Russland auch weiter sehr gute Wachstumschancen“, sagte Vorstandschef Gerald Grohmann dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). „In den vergangenen Jahren sind dort unsere Erlöse zwischen 20 und 30 Prozent gestiegen.“

Der börsennotierte Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen für die Ölindustrie gibt sich trotz des Machtkampfes zwischen der EU und Moskau um die Ukraine gelassen. „Über die Maßnahmen der europäischen Staats- und Regierungschefs freut sich niemand in der Wirtschaft, auch wir nicht. Wir spüren aber bislang noch nichts von den Sanktionen“, sagt der langjährige CEO. So sei von den Sanktionen im Energiebereich bislang nur die nicht-konventionelle Öl- und Gasförderung betroffen. Laut Grohmann kommt aber über 90 Prozent des Öls und Gases aus konventionellen Lagerstätten, wo Schoeller-Bleckmann mit seiner Technologie zu Diensten sein darf. Insbesondere in Westsibirien sind die österreichischen Hochpräzisionsteile gefragt.

Von

hps

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